Leichtathletik

Noch ein Todesfall beim New-York-Marathon

Ein 50-jähriger Hobbysportler ist kurz nach seinem Marathonlauf in New York an einem Herzstillstand durch ein Blutgerinsel gestorben. Es ist der zweite Todesfall des diesjährigen Rennens. Einen Tag vor dem Marathon war der frühere US-Meister Ryan Shay bei einem Ausscheidungslauf für Olympia ums Leben gekommen.

Foto: REUTERS

Ein Teilnehmer am New-York-Marathon ist unmittelbar nach dem Rennen gestorben. Der 50 Jahre alte Mann habe in seinem Appartement in Manhattan einen Herzstillstand, ausgelöst durch ein Blutgerinnsel, erlitten. Dies wurde erst am Dienstag (Ortszeit), zwei Tage nach dem Massenlauf durch die Millionenmetropole, bekannt. „Nach der Autopsie hat mir der Arzt gesagt, dass mein Mann jederzeit hätte sterben können. Deshalb kann man nicht sagen, dass es aufgrund des Marathons passiert ist“, sagte die Witwe.

Die Sprecherin der Medizinischen Untersuchungs-Behörde von New York City, Ellen Borakove, betonte, der Mann habe aufgrund einer Herzerkrankung an akuter Thrombose und Arterienverkalkung gelitten. Der Hobby-Läufer hatte seit 1995 jedes Jahr am New-York-Marathon teilgenommen. Diesmal kam der Wissenschaftler nach 4:48:21 Stunden ins Ziel und klagte anschließend über Atembeschwerden.

Bereits am Samstag war Ryan Shay bei den US-Marathon-Ausscheidungen für die Olympischen Spiele 2008 in Peking gestorben. Der 28-jährige Mitfavorit brach im Central Park nach neun Kilometern zusammen. Alle Wiederbelebungsmaßnahmen blieben erfolglos. Eine erste Autopsie ergab keine Erkenntnisse über die genaue Todesursache.