Handball

Füchse Berlin gewinnnen Ostderby in Magdeburg

Die Füchse haben die Tabellenspitze der Handball-Bundesliga erobert. Die Berliner gewannen das vorgezogene Ost-Derby beim SC Magdeburg mit 29:27 (16:15). In der ersten Halbzeit überzeugten beide Teams mit Tempohandball, in der zweiten setzten sich die Füchse ab.

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Die Füchse Berlin haben das Ostderby in der Handball-Bundesliga gewonnen. Der Hauptstadtclub setzt sich am Dienstagabend mit 29:27 (16:15) beim SC Magdeburg durch. In einem emotionalen, aber fairen Spiel warf Sven-Sören Christophersen (7) die meisten Treffer der Gäste, die damit den fünften Sieg in Serie gegen den SCM feierten und zugleich den zweiten Saisonsieg einfuhren. Bei den Gastgebern war Andreas Rojewski (7) am erfolgreichsten.

„Am Anfang war es ein Spiel auf Augenhöhe. Doch wir hatte die besseren Kraftreserven in der Schlussphase“, sagte Berlins Manager Bob Hanning im Fernsehsender Sport1. Füchse-Torhüter Silvio Heinevetter, von 2005 bis 2009 Magdeburger Publikumsliebling, sagte: „Es gibt nicht viele Mannschaften, die in Magdeburg gewinnen. Somit war es schon eine Zusatzmotivation für uns.“

Nach fünf Minuten 5:2 vorne

Die Füchse erwischten eine starken Start und lagen nach fünf Minuten mit 5:2 in Front. Anschließend entwickelte sich ein offener Schlagabtausch auf Augenhöhe. Bei beiden Mannschaften überzeugten die Offensivreihen mit tollem Tempohandball. Mitte der ersten Halbzeit setzte Berlin zu einem Zwischenspurt an und bauten den Vorsprung auf vier Treffer aus (13:9/20. Minute).

Doch Magdeburg steckte nicht auf: Mit einer deutlich besseren Defensive verkürzte der SCM bis zur Pause auf einen Treffer. „Meine Mannschaft hat eine sehr gute Leistung gebracht. Da können auch einmal Fehler passieren. Ich kann ihr nur ein großes Kompliment machen“, sagte Magdeburgs Trainer Frank Carstens.

In der zweiten Halbzeit verflachte das Spiel etwas, ohne jedoch an Spannung zu verlieren. Mit vier Toren in Serie setzten sich die Gäste in der 45. Minute auf 22:19 ab und verteidigten diesen Vorsprung bis zum Schluss. Entscheidenden Anteil am Sieg der Füchse hatte Torhüter Heinevetter, der zunächst schwer in die Partie fand und zwischenzeitlich durch Petr Stochl ersetzt wurde. Nach einer Zeitstrafe gegen Stochl kam der deutsche Nationaltorhüter Mitte der zweiten Hälfte zurück ins Spiel und sicherte seinem Verein mit mehreren Paraden den Sieg.