Leichtathletik-WM

Pferdeschwanz kostet Weißrussin Weitsprung-Gold

Die weißrussische Weitspringerin Nastassia Mirontschik-Iwanowa verlor durch einen Abdruck ihres Pferdeschwanzes in der Sprunggrube 16 Zentimeter – und damit Gold.

Foto: REUTERS

Die zum Pferdeschwanz gebundenen Haare haben der weißrussischen Weitspringerin Nastassia Mirontschik-Iwanowa den Weltmeistertitel gekostet. Im Finale der Leichtathletik-WM am vergangenen Sonntag in Daegu gelang der 22-Jährigen im dritten Versuch der beste Sprung ihrer Laufbahn. Wie die italienische Sportzeitung „Gazetta dello Sport“ am Samstag berichtete, ergab eine Fotoauswertung eine Weite von 6,90 Meter.

Dies hätte den Sieg und eine Prämie von 60.000 Dollar bedeutet. Allerdings hinterließ ihr Pferdeschwanz einen Abdruck im Sand der Grube. Dieser Abdruck war nach den Regeln für die Weitenmessung gültig. Mironchyk-Iwanowa wurde am Ende mit 6,74 Meter nur Vierte.