Tennis

Görges nach SIeg über Jankovic in Runde zwei

Am Tag der Überraschungen beim Tennisturnier in Toronto machte Julia Görges keine Ausnahme. Die 22-Jährige aus Bad Oldesloe bezwang am Montagabend (Ortszeit) die Serbin Jelena Jankovic überraschend klar mit 6:1, 6:3 und zog in die zweite Runde ein.

„Ich bin sehr happy. Das war heute richtig gut, wie ich gespielt habe", sagte Görges nach dem nur 72 Minuten langen Match. Es war im dritten Vergleich der erste Sieg für die Weltranglisten-20.

Von Beginn an hatte Jankovic nicht den Hauch einer Chance. Schnell lag die frühere Nummer 1 der Tennis-Welt, die momentan im WTA-Computer auf Position 14 geführt wird, mit 0:4 zurück. Und das Match lief auch danach überhaupt nicht nach ihren Vorstellungen. Der Russin Swetlana Kusnetzowa und Marion Bartoli aus Frankreich erging es nicht anders. Kusnetzowa unterlag Dimona Halep aus Rumänien mit 6:4, 4:6. 3:6; Bartoli zog gegen Galina Woskoboewa 3:6, 3:6 den Kürzeren. Die Kasachin war wie Halep nur durch die Qualifikation ins Hauptfeld gelangt.

Julia Görges war topfit auf den Punkt genau. Vergessen waren die drei Erstrunden-Niederlagen, die sie nach dem Aus in Runde drei bei den All England Championships in Wimbledon kassiert hatte. „Ich habe in den letzten zwei Wochen sehr hart gearbeitet. Das hat sich gelohnt", sagte die Schleswig-Holsteinerin. Doch so einfach, wie es den Anschein hatte, fiel ihr der glatte Sieg gegen die ganz in Lila gekleidete Jankovic nicht. „Jelena kämpft immer bis zum letzten Punkt, da war richtig Feuer im Match."

So wird es aller Voraussicht nach auch in der zweiten Runde sein. Denn da wartet Alona Bondarenko aus der Ukraine oder die Amerikanerin Serena Williams, gegen die Görges im bis dato einzigen Vergleich nur zwei Spiele gewinnen konnte. Aber das schockt die Deutsche nicht, wie sie auf ihrer Homepage verrät: „Wie ich das Spiel gegen Jelena gestaltet und gespielt habe, gibt mir viel Selbstvertrauen für die nächste Runde."