Randale in Berlin

Ordner sollen Dynamo-Chaoten hereingelassen haben

Nach der DFB-Pokalspielniederlage des BFC Dynamo griffen Hunderte Chaoten FCK-Fans und Polizisten an. Die Ordner sollen ihnen ein Tor offen gelassen haben.

Hunderte Berliner Hooligans hatten nach der Niederlage ihres Klubs BFC Dynamo gegen den 1. FC Kaiserlautern am Samstag den gegnerischen Fan-Block gestürmt. Die Polizei prüft nun den Verdacht, dass Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes ein Tor offen ließen, um die Chaoten in den gegnerischen Fan-Block zu lassen. Dies berichtet "Bild.de".

Demnach untersuchen die Ermittler Verbindungen zwischen dem Ordnungsdienst und den Randalierern. Bei den schweren Krawallen waren 18 Polizisten verletzt worden . Der BFC Dynamo erstattete inzwischen Anzeige gegen die Hooligans.

Wie der Fußball-Fünftligist mitteilte, richten sich die rechtlichen Schritte gegen „alle an den Ausschreitungen beteiligten Personen wegen aller in Betracht kommender Straftatbestände wie Körperverletzung, gefährlicher oder schwerer Körperverletzung, Hausfriedensbruch, Landsfriedensbruch u.ä.“ Bei den Randalen beim DFB-Pokalspiel gegen den 1. FC Kaiserlautern waren unter anderem 18 Polizisten verletzt worden.

Indes überlegen die Verantwortlichen des Berliner Oberligisten LFC Berlin 1892, zum ersten Meisterschaftsspiel der neuen Saison am Sonntag gegen den BFC Dynamo nicht anzutreten. Der Vorstand des Vereins hege Bedenken, ob die Sicherheit der Zuschauer im heimischen Stadion angesichts der Vorkommnisse vom vergangenen Wochenende noch gewährleistet sei, schrieb der LFC in einer Mitteilung.

Zudem würden viele Fans der im Vorfeld als „bedingt störanfällig“ eingestuften Partie nach den Randalen ohnehin fernbleiben.