Tennis

Altenburg bei Probeabstimmung vorn

Im Wettstreit um das Präsidentenamt im Deutschen Tennis Bund (DTB) hat Herausforderer Karl Georg Altenburg einen Teilerfolg verbucht.

Im Wettstreit um das Präsidentenamt im Deutschen Tennis Bund (DTB) hat Herausforderer Karl Georg Altenburg am Samstag einen ersten Teilerfolg gegen Amtsinhaber Georg von Waldenfels verbucht. Nachdem die beiden Kandidaten im Rahmen der Bundesausschuss-Sitzung in Hamburg ihre Konzepte vorgestellt hatten, votierten die Verbände aus Hessen, Baden, Württemberg, Niederrhein, Mittelrhein und Niedersachsen und damit mehr als 50 Prozent der gesamten Stimmen in einem Testlauf spontan für Altenburg.

Die restlichen zwölf Verbände enthielten sich zunächst der Stimme, um das Thema noch einmal in ihren jeweiligen Präsidien zu diskutieren. Für Georg von Waldenfels stimmte am Samstag niemand. Die endgültige Wahl findet am 13. November in Berlin statt.

Altenburg wollte sich nach der Sitzung am Samstag nicht offiziell äußern. „Wir werden das zu gegebener Zeit tun“, sagte der Deutschland-Chef der US-Investmentbank J.P. Morgan dem SID auf Anfrage. Er will dem DTB professionelle Strukturen geben, einen hauptamtlichen Geschäftsführer installieren und die Sportart vor allem für Kinder und Jugendliche wieder attraktiv machen.

Georg von Waldenfels verweigerte dem SID eine Stellungnahme. Der Amtsinhaber war über die Äußerungen von Hessens Verbandspräsident Dirk Hordorff verärgert, der ihm im Gespräch mit dem SID schwere Fehler vorgeworfen hatte. „Dieser Mann (Waldenfels, d.Red.) lässt keine Gelegenheit aus, dem deutschen Tennis zu schaden. Er ist nur deshalb noch im Amt, weil man ihn nach der Satzung des DTB leider nicht abwählen kann“, hatte Hordorff gesagt.