Papastathopoulos

Ein Grieche soll Werders Abwehrproblem lösen

Werder Bremen hat endlich Verstärkung für seine durch Verletzungen schwer gebeutelte Abwehr gefunden: Der Grieche Sokratis Papastathopoulos kommt aus der Serie A.

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Der griechische Innenverteidiger Sokratis Papastathopoulos wechselt zum SV Werder Bremen. Die Verpflichtung wurde am Donnerstag nach erfolgtem Medizincheck am Rande des Trainingslagers in Donaueschingen bekanntgegeben. Nationalspieler Papastathopoulos wird für ein Jahr vom FC Genua ausgeliehen, danach besteht eine Kaufoption. Weitere Details des Vertrages wurden nicht mitgeteilt; dem Vernehmen nach beträgt die Ausleihgebühr 600.000 Euro. „Jetzt will ich mich so schnell wie möglich in die Mannschaft integrieren und ihr weiterhelfen“, sagte der 23-Jährige aus Kalamata.

„Er ist ein junger Spieler, der beim FC Genua und in der griechischen Nationalmannschaft schon einige Erfahrung sammeln konnte“, sagte Geschäftsführer Klaus Allofs. „Als wir hörten, dass er beim AC Mailand, wo er zuletzt aktiv war, nicht so zum Einsatz kam, haben wir sofort Interesse angemeldet. Mit seiner Schnelligkeit, seiner Zweikampfstärke und Spieleröffnung wird er uns sicher weiterhelfen.“

Allofs hatte sich am Dienstagabend in Bremen mit Aufsichtsratschef Willi Lemke zu einer vierstündigen Aussprache in „konstruktiver Atmosphäre“ getroffen. Der frühere Manager Lemke hielt zwar an der Maxime fest, dass nur das Geld ausgegeben werden könne, das man auch habe. Von einem Transferstopp war danach allerdings nicht mehr die Rede. Offenbar hatte Allofs ein Konzept vorgelegt, welches das schnelle Handeln finanziell ermöglichte.