Nach Unglück

Twente Enschede zieht nach Arnheim um

Nach dem Einsturz des Stadiondachs am 7. Juli wurde eine Austragung der Heimspiele in Gelsenkirchen verworfen.

Der niederländische Fußball-Vizemeister Twente Enschede zieht nach dem Einsturz eines Tribünendaches vorerst nicht nach Gelsenkirchen um. Der Klub werde das Heimspiel in der dritten Qualifikationsrunde zur Champions League im 70 Kilometer entfernten Arnheim austragen, teilte der Ehrendivisionär mit.

Enschede spielt somit am 26. Juli gegen den rumänischen Club FC Vaslui erstmals im Gelredome-Stadion des Ligarivalen Vitesse Arnheim. Weiter offen ist, wo die folgenden Partien ausgetragen werden. Zuletzt hatte Twente auch einen Umzug in die Schalke-Arena erwogen. Die Uefa hatte bei ähnlichen Fällen allerdings den Umzug in ein anderes Land nicht gestattet.

Bei dem Unglück in Enschede waren am 7. Juli zwei Bauarbeiter ums Leben gekommen, 16 weitere wurden verletzt.