Basketball

Dallas siegt weiter, sorgt sich aber um Nowitzki

Beim zehnten Erfolg in Serie gegen die Sacramento Kings gelangen dem deutschen Superstar verletzungsbedingt nur zehn Punkte für die Texaner.

Foto: AP/DAPD

Die Dallas Mavericks haben ihren zehnten Sieg in Folge errungen - doch bei den Texanern überwogen statt der Freude die Sorgen um ihren Superstar Dirk Nowitzki. Der deutsche Nationalspieler laboriert an einer Handgelenksverletzung, die er sich zwei Tage zuvor gegen Cleveland zugezogen hatte. So kam der Würzburger beim 102:100-Erfolg bei den Sacramento Kings lediglich auf 10 Punkte. „Die Verletzung ist gravierend, deshalb kann er auch nicht richtig werfen“, sagte Dallas-Coach Rick Carlisle und nahm seinen Frontmann damit in Schutz.

Die neuerlichen gesundheitlichen Probleme von Dirk Nowitzki nimmt Rick Carlisle schon beinahe gelassen hin. „Das ist bei uns jetzt schon seit Monaten ein Thema. Dirk ist entweder verletzt oder dabei, wieder zurückzukommen. Und da brauchen wir die anderen Spieler, die es für ihn machen“, erklärte der Coach.

Matchwinner Barea

Und der, der am Mittwochabend für Nowitzki als Matchwinner in die Bresche sprang, war Jose Barea. Der 26 Jahre alte Guard sorgte mit seinem Dreier 1:31 Minuten vor der Schlusssirene zum 100:95 für die Vorentscheidung zugunsten der Gäste, die mit 37 Siegen aus 52 Saisonspielen Platz zwei im Westen hinter den San Antonio Spurs (44: 8) festigten.

Während sich die „Mavs“ weiter im Aufwind befinden, geht es für die Cleveland Cavaliers weiter bergab. Das Team aus Ohio baute den NBA-Negativrekord durch ein 94:103 gegen die Detroit Pistons auf nunmehr 26 Niederlagen in Serie aus. „Die Cavs“ haben von 53 Spielen lediglich acht gewonnen.