Rücktrittsgrund

Kölns Noch-Trainer Schaefer nimmt Finke in Schutz

Kölns Trainer Frank Schaefer hat betont, dass sein Rücktritt am Saisonende nichts mit dem Verhalten von Sportdirektor Volker Finke zu tun habe.

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Frank Schaefer, der am Saisonende sein Amt als Cheftrainer des Fußball-Bundesligisten 1. FC Köln zur Verfügung stellen wird, hat den vielkritisierten Sportdirektor Volker Finkel aus der Schusslinie genommen. „Es hat ja Presseberichte zum Thema Volker Finke gegeben. Es ist ganz klar so, dass Volker Finke in keinster Weise ein Grund für meine Entscheidung ist“, sagte Schaefer während der Pressekonferenz vor dem Auswärtsspiel am Sonntag (15.30 Uhr/Sky und Liga total!) beim abstiegsbedrohten VfL Wolfsburg.



Der ehemalige Trainer des Kölner U23-Teams hatte im Oktober vergangenen Jahres die Bundesliga-Mannschaft als Nachfolger von Zvonimir Soldo übernommen und sie vom letzten Tabellenplatz aus der Abstiegszone geführt. Am vergangenen Dienstag hatte der 47-Jährige „aus persönlichen Gründen“ das Angebot des Klubs für einen Vertrag über das Saisonende hinaus abgelehnt. Insider und Medien berichteten jedoch von einer internen Demontage durch Finke.

Schaefer glaubt, dass sich die Mannschaft auch nach einer unruhigen Woche motiviert nach Wolfsburg reisen wird. „In dieser Woche war zu spüren, dass die Mannschaft auch auswärts in der Lage ist, ein gutes Spiel zu zeigen“, sagte Schaefer, der jedoch auf den Portugiesen Petit (aus familieren Gründen bis Freitag in Portugal) und den gelbgesperrten Nationalspieler Lukas Podolski verzichten muss.