VfL Wolfsburg

Magath denkt an Urlaub statt an die Relegation

Wolfsburgs Trainer Felix Magath rechnet trotz Platz 16 mit dem Klassenerhalt ohne Relegationsspiele: "Ich will rechtzeitig in Urlaub gehen".

Foto: REUTERS

Trainer Felix Magath geht trotz des anhaltenden Abwärtstrends des VfL Wolfsburg noch immer fest vom direkten Klassenverbleib in der Fußball-Bundesliga aus. „Ich plane nicht mit dem Relegationsplatz. Ich will rechtzeitig in Urlaub gehen“, bekräftigte der Meistercoach von 2009 am Karfreitag. Allerdings haben die Niedersachsen vor dem viertletzten Saisonspiel gegen den 1. FC Köln am Ostersonntag (15.30 Uhr) als Tabellen-16. bereits vier Punkte Rückstand zum rettenden Ufer.

Unter Magaths Regie blieb der VfL in den vier Spielen nach dessen Rückkehr aus Schalke sieglos, nun soll endlich die Trendwende her. „Wenn wir den ersten Dreier holen, bekommen wir auch genügend Schwung“, meinte Magath mit Blick auf das Restprogramm in Bremen, gegen Kaiserslautern und in Hoffenheim.

„Jetzt müssen Taten folgen. Drei Punkte müssen her, sonst nichts“, sagte Magath nach einer turbulenten Woche. Der Mutterkonzern VW hatte den Spielern nach dem enttäuschenden 2:2 gegen St. Pauli mit Rauswurf gedroht, die Profis waren bei den frustrierten Fans zum Rapport bestellt worden.

Um die Spieler auf die Partie gegen noch nicht ganz geretteten FC vorzubereiten, zieht sich Magath wie schon in der Vorwoche mit dem Kader in ein VW-Tagungsquartier auf einem Klostergelände in der Nähe von Braunschweig zurück. „Ich werde darauf achten, wie die Spieler drauf sind. Ob jemand Anzeichen gibt, dass er dem Ganzen nicht gewachsen ist“, sagte Magath, der personell aus dem Vollen schöpfen kann. Der zuletzt gesperrte Cicero kehrt ins Team zurück.