"Auszeit"

Bernie Ecclestones pikante Pannen im Privatleben

Das Buch eines britischen Journalisten deckt pikante Details aus dem Privatleben des Formel-1-Bosses Bernie Ecclestone auf.

Erst die Ermittlungen in einer Schmiergeldaffäre, dann die Absage des Grand-Prix-Starts in Bahrain, nun pinkelt dem Chefpromoter der Formel 1 der nächste ans Bein. Der ehemalige BBC-Journalist Tom Bower präsentierte in London sein Buch „No Angel, The Secret Life of Bernie Ecclestone“.

Dass Ecclestone kein Engel ist, hat der Strippenzieher Bower gegenüber eingeräumt, das Bekenntnis überrascht niemand. Wohl aber, dass der Trickser ausgetrickst wurde. Angeblich brach der Autor das Gentlemen's Agreement Privates privat sein zu lassen. So blieb die Biografie unautorisiert.

Jetzt belustigt die Öffentlichkeit, dass Ecclestones Ex-Freundin Tuana Tan dem Kauz die Kleider rauslegte und ihm die Zahnpasta auf die Bürste drückte. Der Übergang zu Frau Slavica verlief fließend – das Armani-Modell erwartete 1984 das erste Kind von ihm.

Glaubt man Bower, muss sich Ecclestone in der Ehe kleiner gefühlt haben, als er ist (rund 1,60). Die exaltierte Schönheit nannte ihn öffentlich „Zwerg“, beklagte seine sexuelle Unlust, keifte und warf Teller nach ihm. Er ging dann nach nebenan.

Sie liebte es, „mich zu terrorisieren“. An der Küchentür brachte er ein Schild an: „Wen kümmert der Hund – Vorsicht vor der Ehefrau.“ Der Rosenkrieg mündete in die „wahrscheinlich teuerste Scheidung“ Großbritanniens. Ihr Vermögen wird auf fast drei Milliarden Euro taxiert.

Bower wühlte auch im Formel-1-Sumpf und fand heraus, dass Jean Todt 2009 ein Job-Angebot Ecclestones ausschlug, um das Ehrenamt des Fia-Präsidenten zu bekleiden. Seither hält er den Franzosen für einen eitlen Pfau. Soll noch einer sagen, in der Formel 1 dreht sich alles nur um Geld.