Skispringen

Bodmer bricht sich Schulter

Pascal Bodmer hat sich bei einem Sturz im Training für das Skifliegen im slowenischen Planica eine Luxation der linken Schulter und eine „Ausrissfraktur am Fortsatz des Schulterkopfes“ zugezogen. Das teilte der Deutsche Skiverband (DSV) auf Anfrage mit. Bodmer war nach einem Sprung auf 97 Meter zu Fall gekommen. Der 20-Jährige kann beim Weltcup-Finale nicht mehr an den Start gehen, er reiste noch am Donnerstag ab.

Bodmers Schulter wurde kurze Zeit nach dem Sturz wieder eingerenkt. Beim Röntgen in der Klinik in Ljubljana wurde dann die Fraktur am Tuberculum majus festgestellt. Bodmers Schulter wurde mit einer Schiene ruhiggestellt, weitere Untersuchungen sollen nach seiner Rückkehr in Ulm erfolgen.

„Das war jetzt nicht mehr nötig“, sagte der Meßstettener angesichts der Tatsache, dass in Planica bis Sonntag die drei letzten Saisonwettbewerbe stattfinden. Immerhin hatte er „keine allzu großen Schmerzen“.

Bodmers Missgeschick ereignete sich vor der Qualifikation, die der Slowene Robert Kranjec mit einem Sprung auf 228,5 Meter (221,2 Punkte) gewann. Bester Deutscher war der vorqualifizierte Severin Freund (Rastbüchl) mit einem Sprung auf 208,5 Meter. Martin Schmitt (Furtwangen/180,5 Punkte), Michael Neumayer (Berchtesgaden/176,7) und Maximilian Mechler aus Isny (165,9) erreichten den Wettkampf am Freitag auf den Rängen 14, 17 und 28. Nicht dabei sind Richard Freitag (Aue/33.) und Stephan Hocke (Schmiedefeld/42.).

Vor Bodmer war bereits Fumihisa Yumoto nach einem Sprung auf 95 Meter zu Fall gekommen. Der Japaner hat sich einer ersten Diagnose zufolge das linke Handgelenk verstaucht. In der Qualifikation stürzte zudem Yumotos Teamkollege Noriaki Kasai. Der Routinier prellte sich den rechten Oberschenkel und zog sich eine Risswunde am rechten Ellbogen zu, die genäht werden musste.