Eishockey

DEL senkt Ausländerquote in der kommenden Saison

Von der Saison 2012/2013 an dürfen Vereine in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) nur noch neun Ausländer pro Partie einsetzen.

Darauf einigten sich die Clubs der höchsten deutschen Liga bei einer Gesellschafterversammlung am Wochenende in München. Derzeit sind pro Team noch zehn Ausländer erlaubt. „Im Sinne einer optimalen Nachwuchsförderung ist es uns wichtig, hier weiterhin deutliche Akzente zu setzen", begründete der DEL-Aufsichtsratsvorsitzende Jürgen Arnold in einer Mitteilung vom Montag den Schritt.

Unter anderen hatte Bundestrainer Uwe Krupp schon seit Jahren eine Reduzierung des Ausländerkontingents gefordert. Zudem beschlossen die DEL-Vereine, schon von der nächsten Spielzeit an mindestens zwei deutsche Spieler unter 20 Jahren in ihrem Kader zu haben. Die bisherige Regelung, wonach jeder Club drei Akteure unter 26Jahren lizenziert haben muss, wird dadurch ersetzt. Die Liga will damit „junge Spieler schnell und frühzeitig an das DEL-Niveau" heranführen. Zudem dürfen zur neuen Saison nur noch 21 Spieler – und damit einer weniger als bisher – auf dem Spielberichtsbogen stehen.