Basketball-Euroleague

Fenerbahce-Klatsche und Virus im Team: Alba geht am Stock

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Albas Johannes Thiemann (l) kämpft gegen Sehmus Hazer von Fenerbahce Istanbul um den Ball.

Albas Johannes Thiemann (l) kämpft gegen Sehmus Hazer von Fenerbahce Istanbul um den Ball.

Foto: Andreas Gora/dpa

Der deutsche Basketball-Meister Alba Berlin musste den gewonnenen Kraftakten der vergangenen Spiele in der Bundesliga Tribut in der Euroleague zollen. „Wir dürfen so nicht verlieren. Wir haben nicht physisch genug gespielt und viele einfache Fehler gemacht. Wir haben uns definitiv unter Wert verkauft“, sagte Nationalspieler Johannes Thiemann nach der 75:104-Klatsche gegen Fenerbahce Istanbul.

Berlin (dpa/bb). Der deutsche Basketball-Meister Alba Berlin musste den gewonnenen Kraftakten der vergangenen Spiele in der Bundesliga Tribut in der Euroleague zollen. „Wir dürfen so nicht verlieren. Wir haben nicht physisch genug gespielt und viele einfache Fehler gemacht. Wir haben uns definitiv unter Wert verkauft“, sagte Nationalspieler Johannes Thiemann nach der 75:104-Klatsche gegen Fenerbahce Istanbul.

Für Alba war es die neunte Euroleague-Pleite in Serie. Und das vierte Spiel in nur acht Tagen. Und die Belastung war ihnen anzumerken. Bis auf eine kurze Phase zu Beginn des zweiten Abschnittes waren die Berliner chancenlos. „Direkt im zweiten Viertel war schon die Luft raus“, sagte Youngster Malte Delow.

Die Berliner gehen auf dem Zahnfleisch, zumal nun auch noch ein Virus im Team umgeht. Louis Olinde, Christ Koumadje und Gabriele Procida mussten deshalb gegen Fenerbahce passen. „Wir sind gerade in einer schlechten Situation. Einige Spieler sind krank. Zudem haben sich Maodo Lo und Tim Schneider letzte Woche nicht gut gefühlt. Bei ihnen fehlte auch noch die Energie“, sagte Trainer Israel Gonzalez.

Aber schon am Samstag geht es für den deutschen Meister daheim in der Basketball-Bundesliga gegen medi Bayreuth weiter (20.30 Uhr/Magentasport). Mit welchem Personal weiß der Alba-Coach noch nicht. „Wir müssen wohl jetzt mit dem Kader agieren, den wir haben, schnell regenerieren und hoffen, dass nicht noch mehr Spieler ausfallen“, sagte Gonzalez.

Auch wenn es in der heimischen Liga deutlich besser läuft als in Europa, sei für Gonzalez aktuell „jeder Gegner schwierig“. Thiemann erwartet deshalb gegen Bayreuth wieder eine harte Aufgabe. „Natürlich ist es ein Gegner, den wir schon schlagen sollten. Aber diese Spiele sind genau die ekligen“, sagte er. Denn während Alba die harten Spiele der letzten Wochen in den Knochen stecken, habe der Gegner „wahrscheinlich wieder zwei Wochen Zeit gehabt, sich vorzubereiten, sind schön frisch“, so der Center.

( © dpa-infocom, dpa:221209-99-838332/2 (dpa) )