Alba-Sportdirektor

Ojeda sieht trotz Niederlagenserie Fortschritte

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Himar Ojeda in einer Pressekonferenz.

Himar Ojeda in einer Pressekonferenz.

Foto: Tom Weller/dpa/Archivbild

Bei Alba Berlin hat die siebte Niederlage in der Euroleague in Serie für eine gewisse Aufbruchstimmung gesorgt. „Es war ein gutes Spiel von uns und wir haben Fortschritte gemacht“, sagte Alba-Sportdirektor Himar Ojeda nach der 76:86-Auswärtsniederlage am Donnerstagabend beim Tabellenzweiten Olympiakos Piräus.

Berlin (dpa/bb) –. Bei Alba Berlin hat die siebte Niederlage in der Euroleague in Serie für eine gewisse Aufbruchstimmung gesorgt. „Es war ein gutes Spiel von uns und wir haben Fortschritte gemacht“, sagte Alba-Sportdirektor Himar Ojeda nach der 76:86-Auswärtsniederlage am Donnerstagabend beim Tabellenzweiten Olympiakos Piräus.

Besonders der Auftritt von Nationalspieler Maodo Lo freute Ojeda. „Er hat ein gutes Spiel gemacht und uns sehr geholfen. Das fehlte uns auch in den letzten Spielen“, sagte der Spanier. Nach seiner langen Verletzungspause kurz nach der Europameisterschaft hatte Lo in den ersten Partien noch Probleme, in den Rhythmus zu kommen.

Ein Erfolgserlebnis würde Alba dennoch guttun. „Natürlich brauchst du Siege zur Bestätigung der Dinge, die du tust. Aber es gibt Spitzen und Täler. Momentan sind wir in einem Tal und müssen jetzt Schritt für Schritt wieder rausklettern“, sagte Ojeda.

Am Sonntag in der Basketball-Bundesliga (BBL) bei der BG Göttingen (15.00 Uhr/Magentasport) können die Berliner dann den nächsten Schritt aus dem Tal machen. „Das wird aber nicht einfach. Ein anderer Gegner, wieder liegt eine lange Reise dazwischen“, so Ojeda. In der BBL sind die Berliner aber immerhin noch ungeschlagen. Für den Alba-Sportdirektor aber nur ein Nebeneffekt. „Wenn wir mal ein Spiel verlieren, dann ist das eben so. Wichtiger ist, dass wir gut spielen“, sagte er.

Da mit Jonas Mattisseck und Louis Olinde weiterhin zwei deutsche Spieler ausfallen, werden wieder Akteure von Kooperationspartner Bernau aufrücken. Für Ojeda auch ein Grund, warum dem Team aktuell der Rhythmus etwas fehlt. „Das ist immer viel hin und her im Team“, sagte er. Die Rotation ist für Alba laut dem Sportdirektor aber existenziell. Denn „am Ende ist es immer eine Frage der Rotation. Und unsere ist gerade sehr klein.“

( © dpa-infocom, dpa:221125-99-657336/2 (dpa) )