Basketball-Bundesliga

Chemnitz, dann Türkei-Trip: Albas Personalsorgen wachsen

Ein Basketball landet im Korb.

Ein Basketball landet im Korb.

Foto: dpa

Berlin. Die Erklärung für die Alba-Pleite in Chemnitz war schnell gefunden. Im siebten Spiel in nur 18 Tagen ging den ersatzgeschwächten Berlinern bei den Niners einfach die Luft aus. "Wir konnten deren Intensität nicht matchen", sagte Sportdirektor Himar Ojeda nach der 64:81-Niederlage in der Basketball-Bundesliga am Sonntagabend: "Wenn so viele Spieler fehlen, wird es schwer für uns. Am Ende war es nur aber auch nur eine Niederlage."

Viel Zeit zur Erholung bleibt wieder nicht. Der Spielplan bleibt weiter hart. Schon Montagvormittag flog das Team nach Istanbul, wo es in der Euroleague am Dienstag gegen Fenerbahce (20.00 Uhr/Magentasport) und am Freitag gegen Anadolu Efes geht. "Wir müssen uns schnell erholen und dann einfach versuchen, bestmöglich zu spielen. Jeder muss versuchen, wieder ein Stück besser zu werden", sagte Ojeda.

Vier Spieler sollten die Reise nicht mit antreten. Neben den Langzeitverletzten Marcus Eriksson und Louis Olinde kamen in Kapitän Luke Sikma und Tamir Blatt noch zwei Coronafälle hinzu. Ein Fragezeichen steht zudem hinter Tim Schneider wegen einer Rückenverletzung. Trotzdem schloss der Alba-Sportdirektor bei der Personalmisere eine kurzfristige Neuverpflichtung aus. "Wir müssen mit den Spielern arbeiten, die wir haben. Und hoffen, dass einige Spieler bald wiederkommen", sagte der Spanier.

Ojeda schaut kurzfristig dennoch mulmig auf die Woche in der Türkei. "Ich mache mir schon Sorgen über die nächsten Spiele, weil ich nicht sehe, dass Spieler wiederkommen werden", sagte er. Letztlich kann Alba nur hoffen, dass die Gegner ebenso unter dem straffen Spielplan leiden. "Man ist dieses Jahr schon sehr abhängig, zu welchem Zeitpunkt man auf welchen Gegner trifft", sagte Manager Marco Baldi.

( dpa )