Alba Berlin

Alba Berlin enttäuscht bei klarer Niederlage in Athen

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Höhepunkte vom Spiel Alba Berlins in Athen

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Verletzungen und eine schwache Leistung führen zu Alba Berlins klarer 67:82-Niederlage bei Panathinaikos Athen.

Berlin. Alba Berlin hat in seinem 14. Spiel der Basketball-Euroleague eine in der zweiten Halbzeit enttäuschende Leistung gezeigt und deshalb seine neunte Niederlage kassiert. Bei Panathinaikos Athen verlor die Mannschaft von Trainer Israel Gonzalez 67:82 (43:43). Bei den in dieser Saison schwachen Griechen war von den guten Vorstellungen, die Alba zuletzt bei seinen Erfolgen über Maccabi Tel Aviv und Armani Mailand gezeigt hatte, nur noch wenig zu sehen.

Zwar waren die Gäste gehandicapt. Kapitän Luke Sikma hatte sich am Vormittag beim Training eine Verletzung zugezogen, über die der Verein am Abend keine Angaben machen wollte. Und Christ Koumadje war wegen einer Knöchelverletzung gar nicht mit dem Team nach Athen gereist. So hatte Panathinaikos unter dem Korb durch den 2,20 Meter großen Georgios Papagiannis erhebliche Größenvorteile, die es zu nutzen verstand. Doch das erklärt noch nicht, wie die Berliner die Chance vergaben, ihren dritten Sieg in Folge zu feiern.

Alba Berlin führt in Halbzeit eins sogar mit neun Punkten

Zwar hielt Alba eine Halbzeit gut mit, traf hervorragend aus der Distanz, leistete sich kaum Ballverluste und lag nach einem 18:4-Zwischenspurt mit 43:34 vorn. Ob Marcus Eriksson, Tamir Blatt oder Jaleen Smith – wer warf, der traf. Aber anstatt eiskalt die zunehmende Verunsicherung der Gastgeber zu nutzen, spielten die Berliner plötzlich kopflos, suchten oft falsche Abschlüsse.

Schon zur Halbzeit war Athen wieder dran, führte nach einem 15:0-Lauf gar 49:43. Die ideenlosen Berliner blieben siebeneinhalb Minuten ohne Punkte. Erstaunlich genug, dass Alba nach einem Dreier von Tim Schneider beim 57:57 zu Beginn des letzten Viertels noch hoffen konnte, doch dann zog Athen um die herausragenden Daryl Macon (20 Punkte/11 Assists) und Papagiannis (14 Punkte/10 Rebounds) unaufhaltsam davon. Leonidas Kaselakis mit 17 Punkten gab Alba den Rest.

Beste bei den Berlinern waren noch Marcus Eriksson (18 Punkte) und Oscar da Silva (13). Doch wer wie Alba in der zweiten Halbzeit nur 24 Punkte erzielt, kann kaum ein Basketballspiel gewinnen. Trainer Israel Gonzalez sah es auch so: „Wir hatten eine sehr schlechte zweite Halbzeit.“ Und Sportdirektor Himar Ojeda ergänzte: „Viel muss man dazu nicht sagen. Ich denke, wir haben eine gute erste Hälfte gespielt, aber in der zweiten Hälfte keine Wege gefunden, um zu Punkten zu kommen.“

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( diw )