Alba Berlin

Alba Berlin siegt nach Verlängerung in Ulm

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Ausgepumpt, aber zufrieden: Oscar da Silva kam in Ulm auf sieben Punkte und vier Rebounds.

Ausgepumpt, aber zufrieden: Oscar da Silva kam in Ulm auf sieben Punkte und vier Rebounds.

Foto: Andreas Gora / dpa

Alba Berlin hat seine kurze Niederlagenserie in Ulm beendet, siegte aber erst nach Verlängerung 71:66.

Berlin. Mit einer Energieleistung hat Alba Berlin den fünften Saisonsieg in der Basketball-Bundesliga gesichert. Bei Ratiopharm Ulm gewann der deutsche Meister nach Verlängerung 71:66 (31:40, 63:63). Der Mannschaft war anzumerken, dass ihr noch ihre Russland-Reise in den Knochen steckte: In der Euroleague hatte sie Mittwoch in St. Petersburg und Freitag in Kasan verloren. Nach dem Erfolg in Ulm sagte Center Oscar da Silva deshalb nach der Partie bei Magentasport: „Das ist gut für die Moral.“

Erst recht, weil das Spiel alles andere als gut anfing für die Gäste. Sie bekamen den Brasilianer Cristiano Felicio nicht in den Griff, der schon im ersten Viertel auf elf Punkte und vier Rebounds kam. Die Berliner wirkten müde, anfangs unaufmerksam beim Rebound unter dem eigenen Korb. Auf der anderen Seite ließen sie viele vermeintlich leichte Chancen zu Punkten ungenutzt. Und auch aus der Distanz wollte kaum ein Wurf fallen, besonders beim Schweden Marcus Eriksson.

Alba Berlin zeigt einen großartigen Spirit

Obwohl die Schwaben selbst keine herausragende Offensivleistung boten, nutzten sie das zu einer Elf-Punkte-Führung (40:29/20. Minute). Gefühlt hätte ihr Vorsprung fast noch größer sein müssen. Doch Alba hatte zwar seine Konzentration vorübergehend verloren, nicht jedoch seinen Zusammenhalt. „Darauf bin ich stolz, sie hat einen großartigen Spirit“, lobte Trainer Israel Gonzalez, „es ist nicht leicht, hier zu gewinnen.“

Obwohl es Alba schon vor dieser Partie sieben Mal in Folge gelungen war: Es war nach den Reisestrapazen ein hartes Stück Arbeit. Dabei half, dass Eriksson nach der Pause seine Treffsicherheit wiederfand (20 Punkte), Johannes Thiemann und Luke Sikma (je zehn) wichtige Offensivaktionen beisteuerten und auch Jaleen Smith (sieben Punkte, zehn Rebounds, fünf Assists) eine starke Leistung bot.

In der 35. Minute gelingt Alba Berlin die erste Führung

So gingen die Berliner nach 35 Minuten beim 58:57 durch den Amerikaner erstmals in Führung. Von nun an hatten sie die Kontrolle, wenngleich es immer noch manchmal sehr hektisch zuging. Die Ulmer machten es allerdings auch nicht besser und retteten sich mit Müh und Not in die Verlängerung. Dort war Alba schneller in Schwung, machte die ersten sieben Punkte und brachte den Vorsprung über die Zeit. „Wir sind schlecht gestartet“, gab da Silva zu, „aber in der zweiten Hälfte haben wir gezeigt, dass wir es können.“

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( BM )