Basketball-Euroleague

Knappe Niederlage für Alba - Bayern überrascht Mailand

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dpa
Mit einer Niederlage im Gepäck musste Alba Berlin die Heimreise in die Hauptstadt antreten.

Mit einer Niederlage im Gepäck musste Alba Berlin die Heimreise in die Hauptstadt antreten.

Foto: dpa

Piräus (dpa) – Die Basketballer von Alba Berlin haben in der Euroleague bei Olympiakos Piräus mit 83:87 (42:52) verloren.

In einem spannenden und teils spektakulären Spiel waren am Dienstagabend allen voran zu viele vergebene Chancen in der Offensive ausschlaggebend für die knappe Auswärtsniederlage. Top-Scorer der Partie war Oscar da Silva (17 Punkte), der Albas Spiel gemeinsam mit Luke Sikma (9 Punkte, 10 Rebounds, 8 Assists) prägte.

Ohne die nach wie vor verletzt fehlenden Ben Lammers und Markus Eriksson startete die Mannschaft von Trainer Israel Gonzalez zunächst gut in die Partie. Ab Mitte des ersten Viertels waren dann jedoch die Gastgeber dank flüssiger Offensive und guten Trefferquoten spielbestimmend. Die Berliner hingegen ließen offensiv zahlreiche gute Gelegenheiten aus, verteidigten zu inkonsequent und lagen so zur Halbzeit mit 42:52 zurück. Dennoch dauerte es bis in den Schlussabschnitt, ehe Alba entscheidend herankommen konnte. Dank jetzt konzentrierterer Defensive verkürzten die Gäste den Rückstand in den Schlussminuten angeführt von Oscar da Silva mitunter spektakulär mehrfach auf drei Zähler. Endgültig drehen konnte Alba das Spiel jedoch nicht, sodass am Ende die vierte Berliner Niederlage im sechsten Euroleague-Spiel der Saison stand.

Bayern überrascht Mailand

Indes glückte dem FC Bayern München eine Überraschung und fügte mit dem 83:77 (39:39)-Heimsieg Olimpia Mailand die erste Niederlage im höchsten europäischen Wettbewerb zu. Dadurch hat das Team von Trainer Andrea Trinchieri nach sechs Spielen nun zwei Siege auf dem Konto.

"Das fühlt sich großartig an. Ich denke, wir haben unsere beste Saisonleistung abgerufen und uns diesen Sieg verdient", sagte Darrun Hilliard bei "MagentaSport". Er und der mit 20 Punkten beste Werfer, Vladimir Lucic, hatten einen großen Anteil am wettbewerbsübergreifend vierten Erfolg nacheinander.

Über fast die komplette Spielzeit traten die Hausherren stabil auf. Selbst von kleineren Schwächephasen ließen sie sich nicht aus dem Rhythmus bringen.

© dpa-infocom, dpa:211026-99-748206/3

( dpa )