Basketball

Alba holt sich Selbstvertrauen vor Euroleague-Auftakt

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Alba startet beim FC Barcelona in die Euroleague.

Alba startet beim FC Barcelona in die Euroleague.

Foto: dpa

Alba Berlin startet am Freitag beim FC Barcelona in die Euroleague - ein schwerer Gegner.

Berlin. Nach dem klaren Sieg in der Basketball-Bundesliga gegen die Fraport Skyliners (101:63) wartet auf den deutschen Basketballmeister Alba Berlin ein dicker Brocken. Das Team von Israel Gonzalez startet am Freitag beim FC Barcelona in die Euroleague. „Das wird ein toughes Spiel“, sagte Forward Tim Schneider. „Barcelona ist toll, die Halle hat viel Tradition und sie haben eines der besten Teams in Europa. Wir freuen uns riesig, dass es wieder los geht.“

Nach der Auftaktniederlage gegen Bonn sei der überzeugende Sieg gegen Frankfurt „wichtig für den Kopf“ gewesen. „Wir haben es diesmal geschafft, die nötige Energie über 40 Minuten aufzubringen“, meinte Schneider. Das wird auch gegen ein stark besetztes Barcelona-Team notwendig sein. Die Katalanen gehören zum Kreis der Titelfavoriten.

Eine besondere Partie wird es für Albas Jaleen Smith. Der MVP der vergangenen BBL-Saison bestreitet sein erstes internationales Spiel. „Es gibt keinen besseren Ort, meine Europacup-Premiere zu feiern als in Barcelona. Sie haben ein Allstar-Team. Gegen solche Gegner will man spielen. Dafür bin ich hier“, sagte der Guard. Neuzugang Smith konnte mit 13 Punkten gegen Frankfurt Selbstvertrauen aufbauen. Er verspricht: „Es wird ein schweres Spiel, aber wir werden bereit sein.“

Trainer Israel Gonzalez warnt vor den großen Spielern von Barcelona um Topstar Nikola Mirotic. „Barcelona hat ein großartiges Team“, sagte der Spanier. „Auf den großen Positionen sind sie tief besetzt und wir haben dort Verletzungsprobleme. Das wird eine Herausforderung.“ Die Center Johannes Thiemann, Christ Koumadje und Kresimir Nikic fehlen weiterhin.

Noch brauche sein Team Zeit und müsse auch die Spiele dazu nutzen, sich weiter zu verbessern, sagt Gonzalez. Die Intensität über 40 Minuten gegen Frankfurt hoch zu halten, war ein erster Schritt, den Rhythmus zu finden. Darauf müsse die Mannschaft aufbauen, so der Trainer. Doch Frankfurt ist nicht Barcelona. Gonzalez: „Ich erwarte, dass wir dagegenhalten, unseren Stil spielen und so weit wie möglich unser Potenzial ausschöpfen. Dann wäre ich zufrieden mit dem ersten Euroleague-Spiel.“

( dpa )