Alba Berlin

Alba Berlin gewinnt dramatisches Spitzenspiel

| Lesedauer: 2 Minuten
Viel Kampf im Spiel zwischen Alba Berlin und den Riesen Ludwigsburg, hier zwischen Christ Koumadje (l.) und Ex-Albatros Jamel McLean.

Viel Kampf im Spiel zwischen Alba Berlin und den Riesen Ludwigsburg, hier zwischen Christ Koumadje (l.) und Ex-Albatros Jamel McLean.

Foto: Uwe Koch/Eibner-Pressefoto / picture alliance / Eibner-Pressefoto

Knapper geht’s nicht: Alba Berlin gewann das Spitzenspiel der Basketball-Bundesliga 79:78 gegen Ludwigsburg.

Berlin. Es sind noch gut zwei Wochen bis zum Beginn des Play-offs um die deutsche Basketball-Meisterschaft. Aber Titelverteidiger Alba Berlin und Bundesliga-Tabellenführer Riesen Ludwigsburg lieferten sich am Dienstagabend bereits eine Spitzenpartie mit viel Dramatik und Play-off-Charakter. In einem spannenden Spiel setzten sich die Berliner mit 79:78 (41:48) durch. Alba hat damit Rang zwei nach der Punkterunde sicher. An den Schwaben allerdings können sie nicht mehr vorbeiziehen.

Ludwigsburg hat in dieser Saison erst seine vierte Niederlage kassiert; in der Arena am Ostbahnhof zeigte sich, warum. Die Südwestdeutschen sind giftige Verteidiger, erlauben dem Gegner kaum einen freien Wurf. Aber sie sind mittlerweile auch in der Offensive sehr stark. Alba begann etwas lässig, führte dennoch anfangs durch die Distanztreffer von Marcus Eriksson (14 Punkte). Doch als die Berliner Treffsicherheit ab- und ihre Ballverluste zunahmen, übernahmen die Riesen das Kommando, führten durch die Punkte von Andrew Warren (17) und Jonah Radebraugh (13) plötzlich 45:34.

Luke Sikma und Niels Giffey ragen bei Alba Berlin heraus

Alba konnte sich der Nickeligkeit des Gegners ergeben oder zurückbeißen. Angeführt vom in Hälfte zwei herausragenden Luke Sikma (elf Rebounds/sechs Assists) und Kapitän Niles Giffey (16 Punkte) entschieden sich die Gastgeber für den Kampf – und brachten den Sieg gerade so ins Ziel. „Die gute Defense hat den Ausschlag gegeben“, sagte Giffey. „Ich bin sehr glücklich über diesen Sieg gegen ein richtig gutes Team“, ergänzte Sikma.

Beide wussten: Trotz der Steigerung nach dem Seitenwechsel hätte Alba auch noch verlieren können, hätte etwa Jaleen Smith (14 Punkte/acht Assists) eine Sekunde vor Schluss seinen freien Dreier verwandelt. Er scheiterte, und Giffey konnte sich so über den Erfolg und das nochmals gewachsene Selbstbewusstsein freuen. „Das ist für uns ein guter Schub fürs Play-off“, sagte er. Aber niedergeschlagen mussten auch die Gäste nicht sein. „Das war toll für uns. Alba war heute einen Tick besser“, sagte Trainer John Patrick.

Mehr über Alba Berlin lesen Sie hier.

( diw )