Alba Berlin

Für Alba wird das Topspiel gegen Ludwigsburg zum Gradmesser

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Das Hinspiel Anfang Dezember verloren Peyton Siva (l.) und Alba Berlin in Ludwigsburg mit 71:78.

Das Hinspiel Anfang Dezember verloren Peyton Siva (l.) und Alba Berlin in Ludwigsburg mit 71:78.

Foto: Thomas Kienzle / dpa

Nach dem klaren Sieg gegen Würzburg trifft Alba Berlin am Freitag auf Tabellenführer Ludwigsburg. Ein echter Check fürs Play-off.

Berlin. Die Generalprobe ist geglückt, der nächste Härtetest kann kommen: Nach Albas jüngsten 99:79 in Würzburg sehen sich die Berliner Basketballer bestens gerüstet für das Bundesliga-Spitzenspiel gegen Tabellenführer MHP Riesen Ludwigsburg.

„Das wird ein guter Gradmesser für uns selbst“, sagt Albas Sportdirektor Himar Ojeda vor der Partie in der Mercedes-Benz Arena am Dienstag (19 Uhr, Magentasport und Sport1): „Es wird interessant – auch wenn es nichts ändern wird.“

Alba Berlin will Play-off-Härte testen

Sportlich können die zweitplatzierten Berliner die Ludwigsburger nicht mehr von der Spitze verdrängen. Dennoch hat diese Partie eine Bedeutung für den weiteren Saisonverlauf. „Das ist ja auch ein Check vor den Play-offs“, sagt Kapitän Niels Giffey – „dafür, wie man zueinander steht und auf welchem Level man gerade gegenüber dem anderen Team ist.“

In der Vorsaison gewann Alba die beiden Finalspiele gegen die Schwaben. Ojeda glaubt aber, dass der Kontrahent seitdem stärker geworden ist.

Scharfschütze Eriksson trifft bei Alba Berlin wieder

„Durch die Erfolge haben sie mehr Selbstbewusstsein“, meint der Spanier: „Sie haben eine gute Balance in ihrem Spiel, eine Mischung aus Aggressivität in der Defensive und guten Schützen in der Offensive. Wenn sie treffen, läuft es. Und das ist bei ihnen schon die ganze Saison so.“

Für beide Teams ist es die dritte Partie innerhalb von fünf Tagen – für Alba Usus, für die Ludwigsburger nicht. Für die Berliner spricht zudem, dass Schütze Marcus Eriksson zuletzt seinen Wurfrhythmus wiedergefunden hat. Ojeda: „Das können wir nicht immer kontrollieren. Aber es ist wichtig, dass er sich wohl fühlt und weiß, dass er trifft. Hoffentlich kann er dieses Level auch bis zum Ende der Playoffs halten.

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( dpa/BM )