Alba Berlin

Alba Berlin enttäuscht in Kaunas

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Marcus Eriksson (M.) begann sehr stark in Kaunas, wurde ausgewechselt und traf danach nicht mehr.

Marcus Eriksson (M.) begann sehr stark in Kaunas, wurde ausgewechselt und traf danach nicht mehr.

Foto: Andreas Gora / dpa

Alba Berlin spielte in Kaunas eine starke erste Halbzeit, kassierte schließlich aber die 21. Euroleague-Niederlage dieser Saison.

Berlin. Eine sehr schwache Leistung in der zweiten Halbzeit hat Alba Berlin in der Basketball-Euroleague aller Chancen beraubt, im 32. Spiel den zwölften Sieg zu sichern. Stattdessen unterlag die Mannschaft von Trainer Aito Garcia Reneses bei Zalgiris Kaunas mit 86:96 (51:41). Erst in der 26. Minute gingen die Litauer gegen stark nachlassende Gäste erstmals in Führung, die sie anschließend nicht mehr hergaben. Sie wuchs sogar auf 21 Punkte (89:68/36. Minute). Allerdings hatte Kaunas auch wenig Gegenwehr zu brechen.

Dabei hatte Alba trotz des Fehlens von Maodo Lo (Fußverletzung) und Johannes Thiemann, dem eine Pause gegönnt wurde, gut begonnen. Konzentriert in der Abwehr, mit dem 2,21 Meter großen Christ Koumadje in der Startformation, hatten die Berliner die Kontrolle über das Geschehen. Dazu hatten die Berliner in Marcus Eriksson einen Spieler in ihren Reihen, der schon nach zwölf Minuten ohne Fehlwurf 17 Punkte erzielt hatte. Ein Rätsel, warum er danach ausgewechselt wurde. Später hatte er seinen Touch verloren und konnte nur noch zwei Zähler hinzufügen.

Peyton Siva zeigt nach Verletzung eine gute Leistung

Immerhin meldete sich Peyton Siva, der am Sonntag beim 93:82 gegen den Mitteldeutschen BC noch verletzt ausgewechselt wurde, mit einer guten Leistung (16 Punkte, sechs Vorlagen) zurück. Doch als die Litauer Mut geschöpft, zu Beginn der zweiten Hälfte den Rückstand rasch aufgeholt hatten, waren sie nicht mehr aufzuhalten. Sie bewiesen insbesondere ihre Qualitäten als Distanzschützen, allen voran Lukas Lekavicius (fünf Dreier in fünf Versuchen) und der junge Karolis Lukosiunas (4/4), der gegen Alba so viele Schüsse von jenseits der Drei-Punkte-Linie verwandelte wie zuvor in der gesamten Saison.

Am Freitag (19 Uhr) erwarten die Berliner den BC Valencia. Dann sollten sie besser verteidigen; die Spanier haben auch sehr gute Werfer in ihren Reihen.

( diw )