Alba Berlin

Der Spielplan setzt Alba Berlin unter Dauerstress

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Alba Berlins Peyton Siva (r.) war im Spiel gegen den MBC umgeknickt. Ob er ausfällt, ist ungewiss.

Alba Berlins Peyton Siva (r.) war im Spiel gegen den MBC umgeknickt. Ob er ausfällt, ist ungewiss.

Foto: Andreas Gora / picture alliance / Andreas Gora

Alba Berlin muss nur knapp 50 Stunden nach dem Spiel gegen MBC in der Euroleague gegen Kaunas ran.

Berlin. Die Erleichterung war groß bei Alba Berlin. „Der Sieg war extrem wichtig, denn in der Liga dürfen wir uns keine Ausrutscher erlauben“, sagte Nationalspieler Johannes Thiemann nach dem hart erkämpften 93:82-Heimsieg gegen den Mitteldeutschen BC am Sonntag. Momentan sind für die Berliner Siege - auch gegen den Tabellensechzehnten der Basketball-Bundesliga - unter der Last des eigenen Mammutprogramms keine Selbstverständlichkeit.

Für Alba war die Partie gegen den MBC das zwölfte Spiel im März. „Die Taktung ist zu kurz, wir hatten zuletzt immer vier Spiele in acht Tagen. Wir sind ein Team, wenn wir mit 100 Prozent Energie spielen, dann sehen wir gut aus, und wenn wir es nicht können, kann es auch mal zäh sein. Und das war gegen den MBC so“, sagte Manager Marco Baldi.

Für Alba Berlin ist es das letzte Auswärtsspiel in der Euroleague

Wie so oft in den vergangenen Wochen wurden die Berliner auch gegen den MBC mit zunehmender Spielzeit müder. „Es ist einfach krass. Immer viel Reisen, immer viel unterwegs sein. Wir saßen am Sonnabend noch fünf Stunden im Flieger“, berichtete Giffey. Am späten Freitagabend hatte Alba in der Euroleague in Barcelona gespielt.

Und schon am Dienstag (19 Uhr/Magentasport) geht es dort mit dem Auswärtsspiel bei Zalgiris Kaunas in Litauen weiter, dem letzten Auswärtsspiel der Königsklasse in dieser Saison. „Einen besseren Spielplan wünschen wir uns schon, das steht fest. So dass man sich wieder auf Spiele fokussieren kann“, sagte Giffey.

Deshalb ist momentan jedes Spiel für Alba schwierig. „Man kann ja nicht nur ein Spiel verlieren, sondern auch mehr: Seine Überzeugung und seinen Rhythmus. Wir sind kein super abgebrühtes Team, dass Niederlagen einfach wegwischen kann“, sagte Baldi. Den Berlinern geht es vor allem um die spielerische Linie, weniger um einen Tabellenplatz. „Es ist schwierig, überhaupt auf einen Platz zu geiern. Der Prozess ist da eher das Ziel“, sagte Kapitän Giffey.

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( dpa )