Alba Berlin

Alba muss weiter auf zweiten Sieg gegen Piräus warten

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Dietmar Wenck

Highlights von Alba gegen Piräus

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Alba Berlin hat in der Basketball-Euroleague gegen Olympiakos Piräus eine weitere Niederlage kassiert. Die Griechen siegten 84:80.

Berlin. Als Alba Berlin zum bisher einzigen Mal ein Heimspiel gegen Olympiakos Piräus gewann, am 6. November 1996, da waren einige Spieler des aktuellen Kaders noch gar nicht geboren. Damals waren die Berliner Neulinge in der Basketball-Königsklasse, heute sind sie auf gutem Wege, sich einen festen Platz in der Euroleague zu sichern. Damals, vor fast 25 Jahren, siegten die Berliner in einer zur Legende gewordenen Partie mit 62:61, die Alba-Helden hießen Wendell Alexis und Marko Pesic. Auf einen solchen Abend muss Alba weiter warten. Olympiakos gewann 84:80 (37:42) in der Mercedes-Benz Arena.

Im Aufgebot von Alba tauchte zum ersten Mal Christ Koumadje auf, der vor drei Wochen verpflichtete 2,21-Meter-Riese aus dem Tschad. Eingesetzt wurde er noch nicht. Außerdem wurden wegen leichter Fußverletzungen Maodo Lo und Jonas Mattisseck geschont. Aber weil Jayson Granger nach seinem Handbruch zurück ist, Malte Delow sich immer fester in die Rotation spielt und zudem Peyton Siva in sehr guter Form ist, herrschte an Spielmachern kein Mangel. Vor allem der Amerikaner Siva prägte das Geschehen in der ersten Halbzeit. Mit einem Dreipunktewurf führte er sein Team mit 42:37 in die Pause.

Nach der Pause bringt Olympiakos den Sieg ins Ziel

Bis dahin lagen die Kontrahenten fast immer auf Augenhöhe, die sehr physisch zu Werke gehenden Gäste haben zwar ebenso wie Alba keine realistische Chance mehr auf das Erreichen des Play-off, sind aber kein Team, das deswegen mit halber Kraft agieren würde. So wechselten die Führungen hin und her, keine Mannschaft traf besonders gut aus der Distanz; es war mehr Basketball-Arbeit, die geboten wurde. Und nach dem Wechsel arbeiteten die Griechen noch härter, hatten mit einem 7:0-Lauf die Führung übernommen.

Alba-Trainer Aito Garcia Reneses nahm eine ungewöhnlich schnelle Auszeit, um wieder Ruhe in sein Team zu bringen. Doch besonders Sasha Vezenkov (31 Punkte) und Kostas Sloukas (14) bekamen die Gastgeber nicht in den Griff. Sie warfen und warfen aus der Distanz, aber mit mäßigem Erfolg. Olympiakos wurde immer sicherer, auch treffsicherer, Alba immer hektischer. Piräus beherrschte den Rebound, baute eine anfangs kleine Führung aus, lag fünf Minuten vor dem Ende 77:67 vorn. Alba kämpfte sich noch einmal auf 78:79 heran. Aber Piräus brachte den Sieg clever, mit starker Verteidigung und einem letzten Dreier von Vezenkow ins Ziel. Alba muss weiter auf einen Heimsieg gegen die Griechen warten. Und Koumadje auf seinen ersten Einsatz.

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Bilanz 3:8