Alba Berlin

Alba Berlin kann sich gegen Göttingen schonen

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Der Berliner Jonas Mattisseck (l.) im Duell mit dem Göttinger Deishuan Booker.

Der Berliner Jonas Mattisseck (l.) im Duell mit dem Göttinger Deishuan Booker.

Foto: nordphoto GmbH / Engler / picture alliance / nordphoto GmbH / Engler

Das deutliche 89:58 erlaubt es Alba Berlin, alle Spieler einzusetzen und Kräfte zu sparen in stressigen Tagen.

Berlin. Wenn es deutlich wird, muss man die Chance nutzen, die sich bietet. Also gönnte Alba-Trainer Aito Reneses seinen Spielern einige Pausen. Beim souveränen Heimsieg der Basketballer gegen die BG Göttingen musste daher kein Berliner Profi länger als 21 Minuten auf dem Parkett stehen. Schon zu Beginn des dritten Viertels war der Erfolg in Sichtweite, am Ende hieß es 89:58 (40:30). Es war der achte Auftritt in nur 17 Tagen für Alba.

Diesen Schachzug begrüßte auch Niels Giffey. „Es geht nicht, dass einzelne Spieler alle zwei Tage 30 Minuten abreißen – schon gar nicht mit dem Tempo, mit dem wir spielen. Auch heute wieder“, so der Forward. Zumal es in der Bundesliga auch meistens gar nicht nötig ist. „Man hat wieder gesehen, dass alle Spieler auf dem Court produzieren können. Es tut gut, dass heute alle Spieler Minuten bekommen haben“, sagte Giffey, der selbst zwölf Punkte beitrug und damit nach Simone Fontecchio (14) zweitbester Alba-Werfer war.

Alba zeigt von Beginn an eine konzentrierte Leistung

Alle Spieler standen Reneses freilich nicht zur Verfügung. Neben dem Langzeitverletzten Jayson Granger musste er auf Spielmacher Maodo Lo wegen einer Fußverletzung verzichten. Und auch Zugang Christ Koumadje muss weiter auf sein Debüt warten. Dennoch starteten die Berliner sehr konzentriert und bleiben erster Verfolger von Spitzenreiter Ludwigsburg.

Mitte des ersten Viertels konnte sich Alba mit einem 9:0-Lauf erstmalig etwas absetzen, nach knapp 13 Minuten führte Alba zweistellig (27:17). Allerdings leisteten sich die Gastgeber auch einige Ballverluste. Zudem wurden einige offene Würfe vergeben. Nach dem Seitenwechsel kam Alba mit viel Schwung aus der Kabine. Nach einem 11:0-Lauf wuchs der Vorsprung auf über 20 Punkte an (54:32) und war eine Vorentscheidung in dieser Partie. Bereits am Dienstag muss Alba beim Mitteldeutschen BC antreten.

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( BM )