Basketball

Kaum Chancen auf Nnoko-Rückkehr zu Alba Berlin

Auch wenn er wieder frei ist: Landry Nnokos Rückkehr zu Alba ist unwahrscheinlich. Die Berliner testen einen anderen Center.

Beliebt bei den Alba-Fans: Landry Nnoko (l.) spielte in den vergangenen beiden Saison für den Berliner Europaligisten.

Beliebt bei den Alba-Fans: Landry Nnoko (l.) spielte in den vergangenen beiden Saison für den Berliner Europaligisten.

Foto: Pool / Getty Images

Berlin. Seit ein paar Tagen ist bekannt, dass Landry Nnoko, der eineinhalb Spielzeiten lang das Trikot Alba Berlins trug und mit dem Klub das deutsche Basketball-Double gewann, wieder auf dem Markt ist. Sein Engagement beim Euroleague-Konkurrenten Roter Stern Belgrad ist schon nach wenigen Monaten Geschichte, angeblich weil der Kameruner einen Medizintest nicht bestand. Seitdem wird unter Alba-Fans spekuliert, ob der Center wohl nach Berlin zurückkehrt.

Alba-Sportdirektor Himar Ojeda versetzt diesen Hoffnungen einen herben Dämpfer. „Er wollte uns verlassen, das ist das eine“, sagte der Spanier auf Morgenpost-Nachfrage, „dann muss geklärt werden, was die Gründe sind, warum er nicht bei Roter Stern bleibt. Und außerdem könnte er bei uns sicher nicht einen Vertrag wie in Belgrad bekommen, vielleicht nicht einmal einen wie zuletzt bei uns. Die Chancen einer Rückkehr sind sehr gering.“

Probevertrag für Shevon Thompson bei Alba Berlin

Stattdessen haben die Berliner den Jamaikaner Shevon Thompson mit einem Probevertrag für einen Monat ausgestattet. Er ist ein ähnlich kräftiger Center wie Nnoko, 2,13 Meter groß und 115 Kilogramm schwer. „Shevon hat seit Januar nicht gespielt“, begründet Ojeda die kurze Laufzeit des Kontrakts, „wir müssen erst genau sehen, wie fit er ist und wie er zu uns passt.“

Gelegenheit, sich zu zeigen, hat Thompson bis zum Wochenende in der litauischen Hauptstadt Kaunas, wo sein Team drei Testspiele bestreitet. Am Mittwochabend war der Erstligist Nevezis Kedainiai der erste Gegner. Am Wochenende nimmt Alba an einem Euroleague-Vorbereitungsturnier teil. Erster Kontrahent ist Sonnabend (15 Uhr) Armani Mailand. Am Sonntag geht es um den Turniersieg oder Platz drei gegen Panathinaikos Athen oder Zalgiris Kaunas. Alle Spiele werden live von Magentasport gezeigt.

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