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Alba Berlin: Ogbe und Cavanaugh gehen – Schneider bleibt

Alba Berlin gibt mit Kenneth Ogbe und Tyler Cavanaugh die nächsten Spieler ab. Ein Eigengewächs erhält derweil einen neuen Vertrag

Verlässt Alba Berlin Richtung Bamberg: Kenneth Ogbe (r.).

Verlässt Alba Berlin Richtung Bamberg: Kenneth Ogbe (r.).

Foto: Andreas Gora / dpa

Berlin. Der Umbruch beim deutschen Basketball-Meister Alba Berlin geht mit den Abgängen von Kenneth Ogbe und Tyler Cavanaugh weiter. Wie der Double-Gewinner am Freitag via Twitter mitteilte, wechselt der 25 Jahre alte Aufbauspieler Ogbe zum Bundesliga-Konkurrenten Brose Bamberg und erhält bei den Franken einen Zweijahresvertrag.

Ogbe spielte seit Juni 2018 für die Berliner. Er kam 54 Mal in der Bundesliga (2,9 Punkte im Schnitt) und 34 Mal auf internationalem Parkett zum Einsatz. Zuletzt hatte der gebürtige Münchner beim Play-off-Turnier in seiner Heimatstadt auf sich aufmerksam gemacht.

Auch der 26 Jahre alte Amerikaner Cavanaugh, der in der Bundesliga-Hauptrunde in zehn Spielen auf durchschnittlich 19 Einsatzminuten, neun Punkte und vier Rebounds kam, im Final-Turnier aber keine große Rolle spielte, kehrt nicht in die Hauptstadt zurück. Wohin der ehemalige NBA-Profi wechselt, ist noch unklar.

Eigengewächs Schneider bleibt Alba Berlin treu

Eigengewächs Tim Schneider bleibt seinem Klub indes treu. Der 22 Jahre alte Power Forward verlängerte seinen Vertrag am Freitag um zwei Jahre. In den vergangenen drei Jahren hat der gebürtige Berliner sich eine feste Rolle in der Rotation von Coach Aito Reneses erarbeitet, zudem wurde er im November 2018 erstmals für die A-Nationalmannschaft nominiert.

„Wir freuen uns sehr auf zwei weitere Jahre mit Tim“, sagte Albas Sportdirektor Himar Ojeda: „Er hat die abgelaufene Saison sehr gut begonnen, hatte dann aber viel Pech mit langwierigen Verletzungen. Wir sind überzeugt, dass er an seine guten Leistungen anknüpfen kann. Wir sind stolz drauf, dass Spieler aus unserem eigenen Programm wie Tim es schaffen, auf dem höchsten Level Europas zu spielen.“

In der abgelaufenen Saison spielte Schneider knapp 14 Minuten pro Spiel in der Euroleague. In der BBL kam er auf fünf Punkte und knapp drei Rebounds im Schnitt. Aufgrund eines inzwischen überstandenen Bandscheibenvorfalls konnte er den Pokalsieg im Februar und die Meisterschaft in München nicht aktiv auf dem Feld miterleben.

Zuvor hatten bereits die Leistungsträger Rokas Giedtraitis und Landry Nnoko sowie Makai Mason den Hauptstadtklub verlassen. Als Zugänge hat Alba Berlin bereits den Italiener Simone Fontecchio, Big Man Ben Lammers und den 22 Jahre alten Nationalspieler Louis Olinde verpflichtet.

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