Basketball

Alba muss im Halbfinale gegen Oldenburg ran

Die Berliner gewinnen auch das zweite Viertelfinalduell gegen Göttingen und treffen im Halbfinale auf starke Niedersachsen.

Albas Luke Sikma versenkt den Ball kompromisslos im Korb.

Albas Luke Sikma versenkt den Ball kompromisslos im Korb.

Foto: Andreas Gebert / dpa

München. Pokalsieger Alba Berlin ist beim Finalturnier der Basketball Bundesliga (BBL) souverän ins Halbfinale eingezogen und darf damit weiter vom ersten Titel seit 2008 träumen. Die hoch favorisierten Hauptstädter ließen auch im Viertelfinal-Rückspiel gegen die BG Göttingen beim 88:85 (52:31) nichts anbrennen und blieben nach dem 93:68 im Hinspiel auf ihrer „Mission Double“ beim Geisterturnier in München weiter ungeschlagen. Nationalspieler Niels Giffey nahm die Favoritenrolle für das restliche Turnier an. „Ja, gerne“, sagte der Alba-Profi. Allerdings sah Giffey auch noch Verbesserungspotenzial: „Wir müssen besser finishen. Das haben wir in beiden Spielen nicht hinbekommen.“

Gegen Göttingen war Martin Hermannsson (19 Punkte) bester Werfer der Berliner. Alba-Trainer Aito Garcia Reneses schonte seine beiden Leistungsträger Peyton Siva und Tyler Cavanaugh, das schien aber keinen Unterschied zu machen. Alba legte bereits früh dominant los und sorgte im ersten Viertel mit einem 11:0-Run für die Vorentscheidung. Göttingen verabschiedete sich durch ein sehr starkes letztes Viertel erhobenen Hauptes vom Turnier.

Oldenburgs Trainer mit Kampfansage an Alba

Zuvor hatten die EWE Baskets Oldenburg den früheren Serienchampion Brose Bamberg bezwungen und sind ins Halbfinale eingezogen. Die Niedersachsen gewannen mit 89:75 (51:46) auch das Viertelfinal-Rückspiel gegen die völlig enttäuschenden Franken und treffen nun am Montag im ersten Vergleich auf Alba (20.30 Uhr/Magentasport).

In der Runde der letzten Vier kommt es damit zur Neuauflage des Pokal-Endspiels sowie des Vorjahres-Halbfinales. „Wir wissen, wie wir spielen müssen, um sie zu besiegen“, sagte Oldenburgs Trainer Mladen Drijencic über das Duell gegen Alba. In den Play-offs ist es „das dritte Jahr in Folge“, fügte der Bosnier hinzu, „dass wir auf sie treffen“. In den vergangenen zwei Begegnungen hatten die Berliner das bessere Ende für sich, auch das Pokalfinale gewann Alba deutlich 89:67.

Nach dem überraschenden Aus der Bayern in der ersten K.o.-Runde heißt der Meister damit erstmals seit 2009 nicht München oder Bamberg. Damals hatte Oldenburg den Titel geholt. Bester Werfer des Siegers war nun Ian Hummer mit 21 Punkten, beim neunmaligen Meister Bamberg reichten auch 20 Zähler von Kameron Taylor nicht fürs Weiterkommen. Bereits das erste Duell hatte Oldenburg mit 86:81 für sich entschieden. Im anderen Halbfinale stehen sich am Sonntag im Hinspiel die Riesen Ludwigsburg und Ratiopharm Ulm gegenüber (15 Uhr).

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