Basketball

Bayern-Basketballer reagieren mit Trotz

Nach der 83:87-Niederlage im ersten Viertelfinale gegen Ludwigsburg haben sich die Bayern-Basketballer noch längst nicht aufgegeben.

Das sieht nicht gut aus: Bayern-Trainer Oliver Kostic ärgert sich über die vielen Ballverluste seines Teams und die vielen Ludwigsburger Offensiv-Rebounds.

Das sieht nicht gut aus: Bayern-Trainer Oliver Kostic ärgert sich über die vielen Ballverluste seines Teams und die vielen Ludwigsburger Offensiv-Rebounds.

Foto: Pool / Matthias Balk/Pool via Getty Images

München. Der FC Bayern Basketball will sich von der Niederlage im Viertelfinal-Hinspiel des Meisterturniers und dem drohenden frühen Aus im Play-off nicht verunsichern lassen. Die Münchner verloren am Mittwochabend gegen die Riesen Ludwigsburg mit 83:87 und müssen damit das zweite Duell am Freitag (16.30 Uhr, Magentasport) mit mindestens vier Punkten Vorsprung gewinnen, um den dritten Meistertitel in Serie nicht früh zu verspielen. „Ich glaube, wir haben eine Chance. Vier Punkte Differenz ist gar nichts“, sagte Bayerns Center Leon Radosevic trotzig. „Das war nur eine Halbzeit, am Freitag kommt die zweite.“

Gegen die formstarken und hartnäckigen Baden-Württemberger hatte der Turnier-Gastgeber in München in der zweiten Hälfte noch mit elf Punkten geführt - den Vorsprung aber durch Ballverluste und eine schlampige Defensive wieder hergegeben. „Die Zahlen sagen alles: Wir hatten allein im letzten Viertel sieben Turnover und wir haben Ludwigsburg insgesamt 17 Offensiv-Rebounds überlassen“, kritisierte Trainer Oliver Kostic.

Ludwigsburgs Trainer: Müssen Job zu Ende bringen

Um in weniger als 48 Stunden das Duell noch zu drehen, sei nun viel physische und psychische Regeneration nötig, meinte Marko Pesic. Der Geschäftsführer der Bayern sagte: „Es gibt nicht viel Zeit, zu hadern und zu viel zu analysieren. Man muss sich an den guten Sachen hochziehen, da waren heute genug da.“ Anders als phasenweise in der Vorrunde motivierte sich das Team etwa immer wieder von der Bank, darüber hinaus überzeugte Kapitän und Antreiber Danilo Barthel als Topscorer mit 20 Punkten.

Die Ludwigsburger mahnen indes, den Vorsprung nicht überzubewerten. „Wir müssen weiter kämpfen“, unterstrich Hans Brase, der mit 18 Punkten der beste Werfer der Riesen war. Chefcoach John Patrick sagte: „Ich bin stolz, dass wir nicht aufgegeben und eine super Moral gezeigt haben. In zwei Tagen müssen wir den Job zu Ende bringen.“

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