Basketball

Pleite in Crailsheim beendet schwarze Alba-Woche

Alba Berlin hat auch sein drittes Spiel innerhalb von fünf Tagen verloren: In Crailsheim setzte es eine 82:91-Niederlage.

Was Trainer Reneses den Spielern von Alba Berlin auch sagte, seinen Profis fehlte einfach die Kraft in Crailsheim.

Was Trainer Reneses den Spielern von Alba Berlin auch sagte, seinen Profis fehlte einfach die Kraft in Crailsheim.

Foto: Andreas Gora / dpa

Berlin. Die Pausen sind zu kurz und die Spiele zu lang für Alba Berlin: Die Mannschaft von Trainer Aito Reneses hat auch ihr drittes Spiel innerhalb von fünf Tagen verloren, wieder in der Schlussphase. Nach den knappen Niederlagen in der Basketball-Euroleague gegen Barcelona (80:84) und in Vitoria (72:73) unterlagen die Berliner diesmal sogar klarer mit 82:91 (47:43) bei den Crailsheim Merlins in der Bundesliga. Einem Kontrahenten, der sich über den ersten Sieg gegen Alba freuen durfte.

Es war offensichtlich, dass Alba nicht genug Kraft hatte, um die mit großer Energie, unermüdlichem Kampfgeist und schnellen Angriffsaktionen zu Werke gehenden Merlins zu stoppen. So wie Rasta Vechta in der vergangenen Saison ist in dieser Spielzeit Crailsheim die große Überraschung der Bundesliga und liegt nicht zufällig auf Rang vier. Dennoch führten die Gäste 13 Minuten vor Schluss noch mit zehn Punkten Vorsprung (64:54). Danach allerdings wurden ihre Aktionen zu wild, sie leisteten sich zu viele Ballverluste und trafen plötzlich schlecht. Es war ähnlich wie zwei Tage zuvor im Baskenland, als gar eine 17-Punkte-Führung nicht genügte, um Vitoria zu bezwingen.

Alba Berlins Kapitän Niels Giffey: „Das tut weh“

„Wir haben es nicht geschafft, genügend konstante Energie zu geben, um Crailsheim zu kontrollieren“, sagte Alba-Kapitän Niels Giffey, mit 14 Punkten hinter Martin Hermannsson (22/neun Assists) noch der beste Berliner, „das ist eine schlechte Woche für uns und tut weh.“ Vor allem den ungemein quirligen DeWayne Russell (22 Punkte/12 Assists) bekam der Euroleague-Teilnehmer nicht in den Griff. Bei Crailsheim trafen andererseits fünf Profis zweistellig, Zeichen für eine geschlossene Mannschaftsleistung.

Wenigstens war nach seiner Ellenbogenoperation Peyton Siva bei Alba wieder dabei; mit Makai Masons Rückkehr wird auch in Kürze gerechnet, das Verletztenlager bei Alba lichtet sich also etwas. Wenn sich nicht Kenneth Ogbe schwerer verletzt hat, der zwischendurch am Knöchel behandelt werden musste. Es würde die Woche noch schlechter machen für die Berliner, die am Donnerstag bei ZSKA Moskau ihr nächstes Spiel haben.

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