Basketball

Alba-Frauen träumen von der Pokal-Sensation

Die Frauen Alba Berlins sind im Pokalspiel gegen Bundesligist Nördlingen klarer Außenseiter. Chancenlos sehen sie sich aber nicht.

Erika Livermore tritt mit den Frauen von Alba Berlin im Pokal-Viertelfinale gegen Bundesligist Nördlingen an.

Erika Livermore tritt mit den Frauen von Alba Berlin im Pokal-Viertelfinale gegen Bundesligist Nördlingen an.

Foto: Alba Berlin

Berlin. Der Jahresbeginn ist traditionell die Zeit für gute Vorsätze. Die Basketball-Spielerinnen von Alba Berlin machen da keine Ausnahme und bekommen am Sonntag schon einmal einen Vorgeschmack darauf, was ihnen die Zukunft bringen soll. Im Viertelfinale des Pokals treffen die Berlinerinnen an diesem Tag auf den Bundesliga-Dritten aus Nördlingen (15.30 Uhr, Max-Schmeling-Halle B). Bislang spielen die Alba-Frauen in der zweiten Liga und belegen dort aktuell Rang sieben, doch in zwei oder drei Jahren wollen sie selbst im Oberhaus mitmischen. „Gegen Nördlingen können wir schon einmal sehen, wo die Reise hingehen soll“, sagt Spielmacherin Lena Gohlisch.

Größtes Spiel in Albas Frauenbasketball-Geschichte

„Es ist das größte Spiel in der Geschichte des Frauenbasketballs bei Alba. Unser Auftritt in der großen Mercedes-Benz Arena im November war ebenfalls ein tolles Erlebnis, aber sportlich ist das jetzt noch einmal eine ganz andere Hausnummer“, sagt sie. Als eine der wenigen im Berliner Team kennt sie das Niveau im Oberhaus, nachdem sie die vergangene Saison in der DBBL in Hannover verbrachte.

Die Gastgeber sind als letzter verbliebener Zweitligist im Wettbewerb klarer Außenseiter: Zum ersten Mal überhaupt messen sie sich mit einem Gegner dieser Klasse. Zwar bangen die Gäste aus Nördlingen noch um den Einsatz von Topscorerin Luisa Geiselsöder, derzeit die beste deutsche Korbjägerin in der Bundesliga – ihr Einsatz ist aufgrund einer Rückenverletzung fraglich. Doch auch bei Alba fehlt mit Ex-Nationalspielerin Ireti Amojo eine Leistungsträgerin aus beruflichen Gründen. „Wir können deshalb eigentlich nur gewinnen“, sagt Lena Gohlisch.

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