Basketball

Albas Radosavljevic meldet sich vor Moskau-Spiel zurück

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Bogdan Radosavljevic (r.) kehrt gegen Moskau in den Kader von Alba Berlin zurück.

Bogdan Radosavljevic (r.) kehrt gegen Moskau in den Kader von Alba Berlin zurück.

Foto: Andreas Gora / dpa

Während Center Bogdan Radosavljevic wieder fit ist, muss Alba Berlin in der Euroleague in Moskau weiter auf ein Quartett verzichten.

Berlin. Beim Basketball-Bundesligisten Alba Berlin entspannt sich die Personalsituation nur schleppend. Von dem zuletzt fehlenden Quintett kehrt vor dem schwierigen Euroleague-Spiel am Donnerstag bei Chimki Moskau (18 Uhr, Magentasport) nur Center Bogdan Radosavljevic zurück in den Kader. „Das zieht sich jetzt schon lange hin. Deshalb wird das wieder sehr schwierig“, sagt Trainer Aito Reneses im Hinblick auf das Gastspiel in Moskau.

Tim Schneider ist nach seiner Lungenentzündung noch nicht ganz fit, Nationalspieler Johannes Thiemann musste am Dienstag das Training abbrechen. Ihn plagten nach seiner vor drei Wochen erlittenen Gehirnerschütterung erneut Kopfschmerzen. Dafür rückt Kresimir Nikic (20) in den Kader, um die Not auf den großen Positionen zu lindern. Tyler Cavanaugh und Stefan Peno fehlen weiterhin.

Einmal hat Alba die Moskauer in dieser Saison schon bezwungen

Aber nicht nur deshalb ist Alba gegen Chimki nur Außenseiter. „Sie haben viele große Namen und eines der größten Budgets. Und sie haben nur wenig Schwächen“, sagt Spielmacher Martin Hermannsson. Zudem haben die Russen eine der besten Offensiven in der Königsklasse. „Sie können aus jeder Position treffen“, warnt Reneses.

Alba ist derzeit mit acht Niederlagen Tabellenvierzehnter, Chimki bei sechs Siegen und sechs verlorenen Spielen Achter. „Jeder erwartet, dass sie uns schlagen“, glaubt Hermannsson. Mit einer guten Defensive hofft man aber auf eine Überraschung.

Wie schon im Sommer, als Alba bei einem Vorbereitungsturnier Chimki 85:66 bezwang. „Sie hatten damals aber mehr Probleme als jetzt“, relativiert der Berliner Coach jedoch. Die Russen waren noch ohne ihre großen Stars angetreten. Darunter auch Ex-NBA-Star Alexej Schwed oder die Ex-Bayern Devin Booker und Stefan Jovic. „Deshalb hat dieses Spiel keine Aussagekraft“, sagt Hermannsson.

( dpa )