Basketball

Alba darf auf dauerhaftes Startrecht in Euroleague hoffen

Jordi Bertomeu hat als Präsident der europäischen Königsklasse dem Ex-Meister eine A-Lizenz in Aussicht gestellt. Das hat einen Grund.

Das Logo der Mannschaft auf dem Boden.

Das Logo der Mannschaft auf dem Boden.

Foto: dpa

Berlin. Basketball-Bundesligist Alba Berlin könnte zukünftig dauerhaft der Euroleague angehören. Jordi Bertomeu hat als Präsident der europäischen Königsklasse dem Ex-Meister eine A-Lizenz in Aussicht gestellt. Elf der 18 derzeitigen Euroleague-Teams gehören zum festen Stamm. Perspektivisch soll diese Zahl auf 16 Vereine erhöht werden.

"Alba Berlin ist auf der Liste möglicher Kandidaten sehr weit oben", sagte Bertomeu am Rande des Hauptrundenspiels der Berliner gegen Zalgiris Kaunas. "Beide Seiten müssen dafür aber auch noch ein paar Aufgaben erledigen."

Konzentration auf den deutschen Markt

Die Euroleague-Verantwortlichen und Berlins sportliche Führung befinden sich in sehr guten Gesprächen, gleichzeitig betonte Bertomeu aber auch, dass es diese A-Lizenz noch nicht im kommenden Jahr geben werde. Neben den Berlinern spielt auch Bayern München in der Euroleague.

Der deutsche Markt sei für die Euroleague sehr wichtig. Dass mit den Bayern und Alba zwei deutsche Teams in der Euroleague die Hallen sehr gut füllen und wirtschaftlich gut aufgestellt sind, sei die Bestätigung dafür, dass man sich auch zukünftig auf den deutschen Markt konzentrieren wolle. So wird diesmal auch das Final4 in Köln ausgetragen. "Alle Tickets für das Turnier in Köln waren innerhalb von elf Tagen verkauft", betonte Bertomeu.