Sieg gegen Oldenburg

Alba erreicht das Finale und ist jetzt heiß auf die Bayern

Alba gewann auch das dritte Duell mit Oldenburg und steht damit im Finale. Dort kommt es zur Neuauflage des Endspiels der Vorsaison.

Die Alba-Spieler bedanken sich bei den mitgereisten Fans

Die Alba-Spieler bedanken sich bei den mitgereisten Fans

Foto: Carmen Jaspersen / dpa

Alba steht im Finale um die deutsche Meisterschaft. Berlins Basketballteam gewann nach den ersten beiden Erfolgen in der Halbfinalserie auch das dritte Spiel in Oldenburg am Ende souverän mit 100:89 (47:43). „Wir haben in der Serie mit unserer tieferen Bank ein anderes Tempo spielen können, als Oldenburg gewohnt war“, sagte Kapitän Niels Giffey nicht ohne Stolz. „Wir haben als Team zusammen gespielt“, fügte Spielmacher Peyton Siva hinzu, der wie Johannes Thiemann auf 14 Punkte kam, aber auch noch zehn Rebounds holte.

Und wieder wartet der FC Bayern

Die Berliner treffen im Endspiel wie im Vorjahr auf den FC Bayern. Der Titelverteidiger hatte bereits am Sonnabend seine Serie gegen Vechta mit 3:0 beendet. Das erste der maximal fünf Finalpartien bestreitet Alba am kommenden Sonntag im Münchner Audi Dome (18 Uhr), Spiel zwei findet am darauffolgenden Mittwoch (19.6., 20.30 Uhr) in der Mercedes-Benz Arena und die dritte Partie erneut am Sonntag (23.6, 18 Uhr) auswärts in München statt. Es ist das fünfte Finale in zwei Jahren, das Giffey und sein Team erreicht haben und „noch haben wir uns keine Krone auf gesetzt“, gesteht Albas Kapitän. „Und den Wunsch, genau das zu tun, haben wir jetzt alle.“

Giffeys Dreier schicken Oldenburg in den Urlaub

Vor 6000 Zuschauern sah es am Sonntag in Oldenburg für die Berliner nach zwei Dreiern von Siva und je einem von Kenneth Ogbe und Luke Sikma nach einem Spaziergang aus. Aber nach dem 24:12 (6.) kamen die Gastgeber mit dem Aus vor Augen besser ins Spiel. Angeführt von den Topscorern Will Cummings (31 Punkte) und Rasid Mahalbasic (18) verkürzten die Baskets auf 26:25 (9.). Beide blieben auch im zweiten Viertel die Hauptdarsteller der Hausherren, während sich bei den Berlinern vermehrt Johannes Thiemann und Tim Schneider in Korbnähe hervortaten.

Alba führte durch Sikma erneut zweistellig (42:32/17.), übte aber in der Abwehr noch nicht den maximalen Druck aus. Mit einem eher knappen 47:43 ging es in die Pause. Alba führte auch im dritten Viertel durchgängig, konnte sich aber auch nach Tim Schneiders Dreier zum 68:60 (29.) nicht absetzen. Im Gegenteil: Philipp Schwethelm glich sogar zum 70:70 (31.) aus. Die Hoffung der Oldenburger, ein viertes Spiel am Dienstag in Berlin zu erzwingen, blieben noch einige Minuten intakt. Dann schickte Giffey mit zwei eiskalten Dreiern zum 90:80 die Baskets in den Urlaub. Martin Hermannsson und Thiemann machten den 21. Hunderter der Saison perfekt und lösten damit auch Albas Euro-League-Ticket für die kommende Saison.