BBL

Bamberg sichert Platz fünf - Playoff-Duell mit Vechta

Trifft mit Bamberg in den BBL-Playoffs auf Vechta: Brose-Coach Federico Perego.

Trifft mit Bamberg in den BBL-Playoffs auf Vechta: Brose-Coach Federico Perego.

Foto: dpa

Bayreuth. Der frühere Serienmeister Brose Bamberg hat sich vorzeitig den fünften Platz nach der Hauptrunde der Basketball-Bundesliga gesichert.

Die Franken gewannen mit 90:79 bei medi Bayreuth und können nicht mehr vom Tabellensechsten ratiopharm Ulm verdrängt werden.

Bamberg trifft damit im Playoff-Viertelfinale auf den überraschend starken Aufsteiger RASTA Vechta. Die Niedersachsen setzten sich am vorletzten regulären Spieltag mit 92:81 gegen die Gießen 46ers durch und besitzen gegen Bamberg Heimvorteil. Ulm bekommt es zum Auftakt der K.o.-Phase mit ALBA Berlin zu tun und muss im ersten von maximal fünf Spielen auswärts ran.

Die Basketball Löwen Braunschweig feierten im direkten Duell zweier Playoff-Anwärter einen wichtigen 95:77-Sieg über die Fraport Skyliners aus Frankfurt. Vor den Augen von NBA-Profi und Club-Gesellschafter Dennis Schröder wahrten die Niedersachsen damit ihre Chance auf die K.o.-Runde. Der letzte Spieltag der Hauptrunde findet am Sonntag statt.

Indes haben die Hakro Merlins Crailsheim ihre Chance auf den Klassenverbleib gewahrt. Der Aufsteiger setzte sich mit 91:88 im vorletzten Hauptrundenspiel beim feststehenden Absteiger Science City Jena durch.

Die Eisbären Bremerhaven verspielten trotz langer Führung durch die 104:107-Niederlage nach Verlängerung bei ALBA Berlin die vorzeitige sportliche Rettung. Die Niedersachsen müssen zudem um ihre Erstligazugehörigkeit bangen, da sie wie auch der sportliche Aufsteiger Nürnberg Falcons keine Lizenz für die neue BBL-Saison erhalten haben.

Crailsheim muss nun am Sonntag gegen die EWE Baskets Oldenburg gewinnen und auf einen Ausrutscher von Bremerhaven beim Mitteldeutschen BC hoffen. Sollte der MBC eine Niederlage mit 41 oder mehr Punkten kassieren und Crailsheim gewinnen, würde das Team aus Weißenfels absteigen.

Die Telekom Baskets Bonn qualifizierten sich trotz eines 75:80 bei den s.Oliver Würzburg als siebtes Team für die Playoffs. Für Würzburg geht es am letzten Spieltag im Fernduell mit den Basketball Löwen Braunschweig um das letzte Ticket für die K.o.-Runde.