Basketball

Alba wirft sich warm fürs Play-off

Drei Spiele noch, dann beginnt das Play-off für Alba Berlin. Gegen Bonn, Bremerhaven und Ludwigsburg sind drei Siege zum Warmlaufen vorgesehen.

Franz Wagner, hier im Duell mit Oldenburgs Karsten Tadda (l.) gilt als erster Anwärter auf den BBL-Titel „Rookie of the year“.

Franz Wagner, hier im Duell mit Oldenburgs Karsten Tadda (l.) gilt als erster Anwärter auf den BBL-Titel „Rookie of the year“.

Foto: BEAUTIFUL SPORTS/Daniel Lakomski / picture alliance / Beautiful Spo

Berlin. In den letzten drei Spielen der Bundesliga-Hauptrunde wird sich für Alba in der Tabelle nicht mehr viel tun. Wenn in den beiden Heimspielen an diesem Mittwoch gegen Bonn (19 Uhr), am Freitag gegen Bremerhaven (20.30 Uhr) und am Sonntag in Ludwigsburg (18 Uhr, alle Magentasport) nicht fünf Wunder pro Spieltag geschehen, wird Berlins Basketballteam am darauffolgenden Sonnabend (18.5., 18 Uhr) als Dritter mit einem Heimspiel in das BBL-Viertelfinale starten. Ebenso wahrscheinlich ist, dass Ulm der Gegner sein wird.

Trainer Reneses warnt vor dem Restprogramm

Der Reiz für die Mannschaft von Trainer Aito Reneses besteht vielmehr darin, den Liga-Schlussspurt zu nutzen, um nach den europäischen Zahnfleisch-Wochen für das Play-off wieder in Topform zu kommen. Und zu diesem Zweck scheint das Restprogramm nahezu handverlesen. Die Bonner sind Siebter, benötigen noch einen Sieg, um die Play-off-Teilnahme zu sichern, und „werden sicher alles daran setzen, den möglichst schon am Mittwoch zu erringen“, warnt Reneses.

„Sie sind mit vielen guten Schützen vor allem von außen korbgefährlich, wo wir sie nicht heißlaufen lassen dürfen.“ Bremerhaven (16.) kämpft hingegen ums nackte Überleben und bei den Ludwigsburgern geht es bekanntermaßen immer grenzwertig rustikal zu.

Wagner steht vor der Wahl zum BBL-Neuling des Jahres

„Für alle drei geht es noch um etwas und die werden alles reinwerfen“, sagt Franz Wagner, der der große Favorit bei der Wahl zum BBL-Neuling des Jahres („Rookie of the year“) ist. Dass Gegner alles geben, es dann aber für sie trotzdem nicht reicht, ist für Albas Youngster allerdings nichts Neues. Zumal er und sein Team in den vergangenen sieben Tagen ungewohnterweise weder Bus, Bahn, Hotel noch Flugzeug gesehen haben, sondern regenerieren und trainieren durften.

Schon beim 108:69 gegen Würzburg war seiner „Mannschaft anzusehen, wie sie spielt, wenn sie trainieren kann und nicht von Spiel zu Spiel hechelt“, sagt Marco Baldi. Genau deshalb werde die Woche zwischen dem Gastspiel in Ludwigsburg und dem Play-off-Start „besonders wichtig sein“, sagt Albas Geschäftsführer, „und in diese Woche wollen wir natürlich gut reinkommen“. Will heißen: Eine Niederlage in den drei Spielen wäre eher unpassend.