Basketball

Alba verliert in letzter Sekunde in Bayreuth

Lange führten die Berliner in Franken, teilweise deutlich. Dann der Schock kurz vor Schluss. Doch etwas Anderes ist viel schlimmer.

Alba-Coach Aito Garcia Reneses musste nach sieben Siegen in Folge die erste Niederlage ansehen (Archiv).

Alba-Coach Aito Garcia Reneses musste nach sieben Siegen in Folge die erste Niederlage ansehen (Archiv).

Foto: Andreas Gora / dpa

Berlin.  Alba hat es erwischt: Berlins Basketballteam verlor nach zuvor sieben Bundesliga-Siegen in Folge bei medi Bayreuth mit 79:80 (41:35). Die Berliner lagen bis 2,2 Sekunden vor der Schlusssirene durchgängig und teilweise sogar mit 15 Punkten (23:8/9.) in Führung.

Dann drehte Kyan Anderson, der mit 17 Punkten auch bester Werfer seines Teams, per Korbleger das Spiel. 16 Punkte von Berlins Topscorer Rokas Giedraitis reichten nicht, wie auch das Double-Double von Peyton Siva mit elf Punkten und zehn Assists.

Thiemann kriegt einen Schlag aufs Knie

„Wir wollten hier gewinnen“, zeigte sich Joshiko Saibou, der auf elf Punkte kam, bitter enttäuscht. „Aber uns sind am Ende zu viele Fehler unterlaufen. Bayreuth hat in der Schlussphase alles richtig gemacht und dann auch schwierige Würfe getroffen.“

Der dritte Tabellenplatz Albas ist durch die Niederlage nicht gefährdet, die Chancen auf Platz zwei sind allerdings nur noch gering. Viel härter dürfte die Berliner vielmehr treffen, dass Johannes Thiemann nach einem Schlag aufs Schienenbein (12.) auszufallen droht.

Was einen herben Rückschlag vor dem Gipfeltreffen am Sonntag in der Mercedes-Benz Arena (18 Uhr/Magentasport) gegen den FC Bayern München bedeuten würde, denn in Bayreuth pausierten bereits Kapitän Niels Giffey, Martin Hermannsson und Derrick Walton jr. verletzt.