Alba Berlin

Ojeda verlängert bei Alba bis 2023

Alba Berlin hat den Vertrag mit seinem erfolgreichen Sportdirektor Himar Ojeda bis 2023 verlängert. Der Spanier ist seit 2016 in Berlin.

Ständig im Einsatz, jetzt noch für weitere vier Jahre: Alba-Sportdirektor Himar Ojeda (r.) und Geschäftsführer Marco Baldi.

Ständig im Einsatz, jetzt noch für weitere vier Jahre: Alba-Sportdirektor Himar Ojeda (r.) und Geschäftsführer Marco Baldi.

Foto: BEAUTIFUL SPORTS/Daniel Lakomski / picture alliance / Beautiful Sports

Berlin. Noch bevor die Spieler des achtmaligen deutschen Meisters in Valencia zu ihrem ersten Eurocup-Finale antreten (20.30 Uhr, Magentasport und Public-Viewing in der Mercedes-Benz Arena), gibt es eine positive Nachricht von Alba Berlin. Der Klub verlängert den Vertrag von Sportdirektor Himar Ojeda bis 2023.

Der Verein lebt quasi seinen Spielern vor, was er sich von ihnen wünscht: kontinuierliche Arbeit am gemeinsamen Projekt, den Hauptstadt-Basketball ganz nach oben zu führen. Der 46 Jahre alte Spanier ist seit 2016 in Berlin.

„Man sieht, was seitdem passiert ist“, begründete Alba-Geschäftsführer Marco Baldi die Fortsetzung der Zusammenarbeit, „Himar passt sehr gut zu uns und identifiziert sich sehr mit seiner Aufgabe. Es ist gut, dass wir den Weg weiter gemeinsam gehen.“

Nachwuchsförderung spielt eine große Rolle

Den Weg, nicht nur international wettbewerbsfähig zu bleiben, sondern zugleich den eigenen Nachwuchs ins Profiteam zu integrieren – der hat noch einmal neuen Schwung erhalten, seit Ojeda dabei ist. Und natürlich, seit er half, mit Aito Garcia Reneses einen der renommiertesten Trainer Europas zu Alba zu locken.

Ojeda, der mit Frau und zwei Kindern in Berlin lebt, ist froh über den Vertragsabschluss: „Ich liebe dieses Projekt mit all den Leuten, die daran arbeiten. Mir gefällt der Wille der Organisation, weiter zu wachsen“, sagte er der Berliner Morgenpost, „und ich genieße die Ruhe, die ich hier bekomme, meine Ideen zu verwirklichen. Das passt perfekt.“

Er bezeichnet sich selbst als einen Basketball-Romantiker: „Ich würde gern zu der Situation zurückkommen, dass Spieler in einem Klub groß werden und dort lange bleiben.“

Möglichst bald die Euroleague erreichen

Er wisse, wie schwierig das in der heutigen Zeit sei. Alba müsse sich weiter entwickeln und möglichst die Euroleague erreichen, um für Profis attraktiv zu bleiben. Aber er dürfe nicht aufhören, den eigenen Nachwuchs gut auszubilden und auf ein hohes Niveau zu bringen.

Ojeda war NBA-Scout bei den Atlanta Hawks, bevor er nach Berlin kam. Zuvor hatte er unter anderem als Manager bei Estudiantes Madrid und am längsten bei CB Gran Canaria gearbeitet.

Ob sein Bleiben die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass auch der 72 Jahre alte Trainer Reneses bei Alba Berlin weitermacht? Ein Interview auf der Internetseite der Euroleague macht den Fans Hoffnung.

Dort sagt der Spanier, er freue sich immer noch, in seinem Beruf weiterzuarbeiten, obwohl es aus physischer Sicht schwieriger werde. „Die Begeisterung über das Coachen schlägt immer noch alles andere“, schließt er. Eine weitere gute Nachricht, wenn auch noch ohne Vertragsunterschrift.