Basketball

Gehirnerschütterung: Albas Nnoko für Eurocup-Finale fraglich

Die Generalprobe für das Eurocup-Finale ist geglückt: Alba gewinnt klar gegen Crailsheim, doch ein Berliner Profi verletzt sich

Albas Peyton Siva (r.) und Landry Nnoko

Albas Peyton Siva (r.) und Landry Nnoko

Foto: Soeren Stache / dpa

Berlin.  Albas Basketballteam wahrte am Samstagabend mit einem 105:69 (50:37) bei den Crailsheim Merlins eine gute Ausgangsposition für das Bundesliga-Play-off. Mindestens genauso wichtig dürfte jedoch sein, dass die Berliner mit einem Sieg und intaktem Selbstvertrauen zum ersten von drei möglichen Finalspielen im Eurocup am Dienstag (20.30 Uhr, MagentaSport live) nach Valencia reisen.

Beste Werfer waren Tim Schneider mit 15 und Johannes Thiemann mit 14 Punkten. Aito Reneses, in der vergangenen Woche zum Eurocup-Coach des Jahres gekürt, musste allerdings akzeptieren, dass nicht alle seiner Spieler unbeschadet durch die Partie kamen. Center Landy Nnoko erlitt eine Gehirnerschütterung. Sein Einsatz am Dienstag in fraglich.

Youngster Tim Schneider mit 15 Punkten

„Wir wollten vor Valencia 40 Minuten mit großer Intensität spielen und das ist uns auch gelungen“, sagte Dennis Clifford, der auf zwölf Punkte und neun Rebounds kam. „Jetzt freuen wir uns alle auf die große Herausforderung am Dienstag.“

Für die Merlins war die Partie mit dem Rückenwind von vier Siegen in den sechs Spielen zuvor sicherlich einer der Höhepunkte der Saison, für die Berliner eher eine Pflichtaufgabe, die es auf dem Weg nach Valencia abzuarbeiten galt.

Am vergangenen Dienstag beim 92:81 gegen Ulm hatte Reneses noch Rokas Giedraitis geschont, in Crailsheim durfte Martin Hermannsson regenerieren.

Siva und Wagner stellen die Zeichen auf Sieg

Da auch Luke Sikma anfangs nur zuschaute, durfte Außenseiter Crailsheim nach dem ersten Viertel noch von einer möglichen Sensation träumen. Aus dem 21:25 (10.) machten die Berliner durch drei Dreier von Peyton Siva und einem von Franz Wagner schnell ein 40:31 (17.), und um es kurz zu fassen: Schon zu diesem Zeitpunkt waren die Gastgeber überfordert.

Albas Vorsprung wuchs kontinuierlich an, beim 83:52 (31.) lagen zwischen beiden Teams erstmals mehr als 30 Punkte. Das Aufwärmen oder vielleicht sogar die aktive Erholung für den Saisonhöhepunkt in Valencia hatte längst begonnen.