Basketball

Ernüchterung bei Alba: „Energielevel ganz unten“

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Die Alba-Spieler klatschen nach dem Spiel die Fans ab.

Die Alba-Spieler klatschen nach dem Spiel die Fans ab.

Foto: Andreas Gora / dpa

Nach der Malaga-Gala vom Freitag kann Alba gegen Oldenburg nicht nachlegen. Das Team wirkt müde und unkonzentriert.

Berlin. In der Terminhatz von Höhepunkt zu Höhepunkt durften sich die Profis von Alba Berlin am Montag über einen freien Tag zur Erholung freuen. Dem furiosen Eurocup-Erfolg in Malaga am Freitag war am Sonntag mit dem deutlichen 78:94 gegen Oldenburg im Bundesliga-Spitzenspiel die Ernüchterung gefolgt. Nun gilt es für den Hauptstadtclub, die Kräfte für den Viertelfinal-Showdown gegen Malaga zu sammeln.

„Es ist sehr schwierig, zwei wichtige Spiele innerhalb von zwei Tagen zu spielen und dazwischen auch noch zu reisen. Meine Spieler haben das Maximum rausgeholt, was unter diesen Umständen möglich war“, sagte Trainer Aito Garcia Reneses am Sonntag nach der Heim-Niederlage gegen die Niedersachsen.

Unkonzentriertheiten häuften sich bei Alba

Alba wirkte von Beginn an müde und fand nie richtig in die Partie. „Es war klar, dass der Energielevel ganz unten ist. Wir haben es nicht geschafft, ihn wieder hochzuziehen. Als Oldenburg zugelegt hat, haben wir nichts mehr gehabt“, sagte Manager Marco Baldi. So häuften sich im Laufe des Spiels die Unkonzentriertheiten. „Es gibt Tage, da geht nichts. Es gab viele Situationen, die so halb und halb waren. und die gingen immer gegen uns aus“, so der Manager.

Oldenburg-Trainer beklagte Ungleichheiten

Die Partie gegen Oldenburg war für Alba das dritte hochintensive Spiel in nur sechs Tagen. Die Strapazen waren den Berlinern anzumerken. Oldenburg hingegen wirkte frisch. Selbst Gäste-Trainer Mladen Drijencic beklagte diese Ungleichheiten: „Es ist schade, dass die Dachverbände es nicht schaffen, gemeinsam ein Programm aufzustellen, bei dem alle Teams mit gleichen Chancen in die Spiele gehen.“

Nächstes Spitzenspiel wartet auf Alba

Baldi hingegen wollte bei den Verbänden aber nicht das Problem sehen. „Damit müssen wir leben. Wer ganz oben mitspielen will, muss das akzeptieren“, sagte er. „Wenn Oldenburg auch international spielen würde, dann wäre die Situation für sie ähnlich gewesen. So haben sie einen Vorteil, den sie genutzt haben. Das ist ihr Plan, und der geht bisher auf.“

Schon am Mittwoch wartet nun das nächste Highlight auf die Berliner. Dann kämpft Alba daheim gegen Malaga um den Halbfinaleinzug im Eurocup. „Und das ist noch einmal eine andere Klasse als Oldenburg“, warnt Baldi.

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