Basketball

DBB-Team kämpft gegen Griechen um Platz eins

Dietmar Wenck
Gespannt erwartet nicht nur Henrik Rödl das Spiel gegen Griechenland. Es geht um eine möglichst günstige Ausgangsposition bei der WM.

Gespannt erwartet nicht nur Henrik Rödl das Spiel gegen Griechenland. Es geht um eine möglichst günstige Ausgangsposition bei der WM.

Foto: Berney Ardov / dpa

Gegen Griechenland geht es für die deutschen Basketballer um viel. Auch für vier Alba-Spieler, die mit von der Partie sind.

Berlin. Zurück in Bamberg. Für Niels Giffey, Johannes Thiemann, Joshiko Saibou und Jonas Mattisseck kein uneingeschränkt angenehmes Gefühl. Vor einer Woche verloren die vier Profis von Alba Berlin hier auf recht unglückliche Weise das Pokalfinale gegen Brose Bamberg mit 82:83. An diesem Sonntag (18 Uhr, Magentasport) werden sie allerdings vom fanatischen Publikum der Franken unterstützt werden und nicht ausgebuht. Denn jetzt tragen sie ja das deutsche Nationaltrikot und sollen dazu beitragen, im letzten Spiel der WM-Qualifikation Griechenland zu besiegen.

„Wir wollen zu Hause unbedingt gewinnen, ein Sieg wäre ein würdiger Abschluss“, sagte Basketball-Bundestrainer Henrik Rödl. Bisher war sein Team erstaunlich souverän durch die Qualifikation marschiert. Ein wenig unerwartet kam am Donnerstag die 77:81-Niederlage in Israel. Doch noch ist Platz eins in Zwischenrundengruppe L erreichbar, der ein günstigeres Los für das WM-Turnier im September in China verspricht. Die Griechen müssten mit mehr als acht Punkten Vorsprung bezwungen werden, ein schwieriges, aber nicht unmögliches Unterfangen. Die Auslosung findet am 16. März in Shenzhen statt.

Unsicher ist noch, ob der NBA-erfahrene Paul Zipser einsatzbereit ist. Er war in Israel umgeknickt und vom Feld gehumpelt.