Basketball

Alba Berlin erwartet Hexenkessel in Belgrad

Die Fans von Partizan Belgrad sind für ihre Emotionen bekannt. Alba Berlin darf sich davon nicht einschüchtern lassen.

Cheftrainer Aito Garcia Reneses steht gestikulierend am Spielfeld.

Cheftrainer Aito Garcia Reneses steht gestikulierend am Spielfeld.

Foto: dpa

Berlin. Basketball-Bundesligist Alba Berlin tritt mit viel Respekt bei Partizan Belgrad im Eurocup an. "Dort war es noch nie einfach. Partizan spielt mit viel Intensität und natürlich sieht man serbischen Teams immer an, wie gut sie Basketball verstehen", sagte Trainer Aito Garcia Reneses vor dem Match am Mittwoch (20 Uhr).

Nach dem Auftaktsieg gegen Monaco ist Alba Tabellenführer in der Gruppe E. Partizan verlor seinen Top16-Auftakt in Vilnius. Nach schwierigen Jahren sind die Serben zuletzt aber wiedererstarkt. "Sie haben eine sehr junge Mannschaft die durch einige Veteranen ergänzt wurde", erklärte Sportdirektor Himar Ojeda.

Wiedersehen mit Erfolgstrainer Andrea Trinchieri

Einer der Routiniers ist der US-amerikanische Guard Joe Ragland, der mit 15,09 Punkten im Schnitt bester Werfer der Serben im Eurocup ist. Trainiert wird das Team vom ehemaligen Bamberger Erfolgstrainer Andrea Trinchieri.

Den größten Respekt hat Alba vor dem Belgrader Publikum. "Die Fans dort sind unglaublich leidenschaftlich und super enthusiastisch", sagte Ojeda. Die Berliner erwarten deshalb einen Hexenkessel. "Und der kann viel Druck ausüben", meinte Aito. Von dieser Hektik will man sich aber nicht anstecken lassen. Alba will dagegenhalten. "Es wird viel über den Kampf", sagte Kapitän Niels Giffey.

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