Basketball

Alba-Center Johannes Thiemann fordert mehr Intensität

Gegen Giessen wirkte das Team müde und unkonzentriert. Gegen Bremerhaven muss Alba Berlin konzentrierter vorgehen.

Johannes Thiemann spielt sei dem Sommer für Alba Berlin

Johannes Thiemann spielt sei dem Sommer für Alba Berlin

Foto: pa

Berlin. Bei Basketball-Bundesligist ALBA Berlin waren alle froh, die Pflichtaufgabe mit dem 108:96-Heimsieg gegen Giessen gemeistert zu haben. Viel Zeit zur Aufarbeitung bleibt nicht. Denn schon am Samstag muss ALBA wieder in Bremerhaven antreten (20.30 Uhr). «Wir sind Favorit, aber man darf in der Liga kein Team unterschätzen», warnte Nationalspieler Johannes Thiemann. Für die Berliner ist es das letzte Spiel des Jahres. «Und das wollen wir erfolgreich abschließen», sagte Thiemann.

Dafür muss Alba noch einmal alle Kräfte mobilisieren

Denn gegen Giessen wirkte das Team müde und unkonzentriert. Manager Marco Baldi sah den Grund in den Nachwehen des Pokal-Triumphes bei Bayern München vom letzten Sonntag: «Es ist immer schwer, nach so einem Erlebnis wieder mit maximaler Intensität zu Werke zu gehen.» Deshalb forderte er: «Wir müssen wieder mit mehr Struktur und mehr Intensität spielen.»

Peyton Siva fällt lange aus

ALBA muss durch die erneute Verletzung von Peyton Siva einen kleinen Rückschlag wegstecken. Der Spielmacher hatte sich am Mittwoch im Training das rechte Knie überdehnt. «Zwei Knochen wurden dabei aufeinander gedrückt und einer davon wurde leicht eingebeult», erklärte Teamarzt Moritz Morawaski die Verletzung. Der 28-Jährige darf nun sein Knie mindestens drei Wochen nicht mehr belasten. Eine Operation sei nicht notwendig. Siva war gerade erst Anfang Dezember von einer Rippenverletzung zurückgekehrt.

Glück für ALBA, dass in Sivas Abwesenheit Martin Hermannsson gegen Giessen sein Comeback nach seinem Bänderriss feiern konnte. Und mit 19 Punkten wurde der Isländer gleich bester Berliner Werfer. «Das war sogar für mich überraschend», gestand er. Dabei hatte er mehrere Wochen gefehlt und vor dem Spiel nur zweimal mit dem Team trainiert. Der 24-Jährige ist froh, wieder dabei zu sein. «Das war meine erste schwerere Verletzung. Ich musste auch erst lernen damit umzugehen», berichtete er.

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