Basketball

Alba-Star Sikma: "Die Rebounds waren unser Tod"

Alba Berlin zeigte sich im Eurocup gegen Krasnodar unter dem Korb zu schwach. Die Russen nutzten ihre zweiten Chancen.

Luke Sikma spricht das größte Problem der Albatrosse an - die fehlende Präsenz unter dem Korb

Luke Sikma spricht das größte Problem der Albatrosse an - die fehlende Präsenz unter dem Korb

Foto: pa

Berlin. Die nächsten Gegner machen Alba Berlin Richtung Vorfreude auf die Runde der besten 16 im Eurocup. In Duellen mit AS Monaco (Frankreich), Partizan Nis Belgrad (Serbien) und Rytas Vilnius (Litauen) geht es für den Hauptstadtclub um den Sprung ins Viertelfinale. Bei einem Vorrunden-Gruppensieg wäre Alba auf die Bundesliga-Konkurrenten Frankfurt und Ulm getroffen. "Reisetechnisch wäre das einfacher gewesen", sagte Manager Marco Baldi nach dem 82:92 gegen Lok Kuban Krasnodar. Nun geht es gegen internationale Spitzenkonkurrenz. "Das hört sich schon mehr nach Eurocup an. Auch wenn es jetzt die schwerere Gruppe ist", so Baldi.

Automatismen funktionieren gerade nicht

Durch die Niederlage verpasste Alba Platz eins in Gruppe B. Dennoch ist der Club zufrieden mit dem Abschneiden. "Es ist schön, dass wir die nächste Runde erreicht haben", sagte Trainer Aito Garcia Reneses.

Es zeigte sich aber, dass bei Alba derzeit die Automatismen nicht funktionieren. "Unsere Kompaktheit ist verloren gegangen", befand Baldi. Dies sei aber normal, da einige verletzte Akteure zurückgekehrt sind. "Viele Spieler sind mit sich selbst beschäftigt, suchen nach ihrer Form. Da fehlt noch dieses Selbstverständliche."

Besonders bei den Rebounds hatte Alba gegen Kuban große Probleme (25:42). "Die waren heute unser Tod. So bekamen sie immer wieder eine zweite Chance", sagte Forward Luke Sikma. Das konnte auch der erst kürzlich verpflichtete Center Landry Nnoko nicht ändern. In seinem zweiten Spiel im Alba-Trikot konnte sich der Kameruner nicht so sehr in Szene setzen (2 Punkte, 5 Rebounds). "Letztendlich waren wir immer einen Schritt zu spät", fand Aito.

Gruppenphase startet gegen Monaco

Alba startet mit einem Heimspiel gegen Monaco am 3. Januar in die nächste Gruppenphase. Doch der Fokus der Berliner geht zunächst einmal Richtung Bayern München. Am Sonntag kämpfen die Berliner dort um den Einzug ins Pokal-Halbfinale. "Und gegen Bayern brauchen wir unser bestes Spiel", sagte Baldi.

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