Basketball

Mit Blick auf den FC Bayern: ALBA Berlin ist unzufrieden

Die Berliner Basketballer hadern vor dem Spitzenspiel gegen die Bayern mit der Offensivleistung. Center Thiemann ist angeschlagen.

Aito Garcia Reneses, Cheftrainer von Alba Berlin, spricht in der Mercedes-Benz Arena.

Aito Garcia Reneses, Cheftrainer von Alba Berlin, spricht in der Mercedes-Benz Arena.

Foto: dpa

Berlin. Trotz des 76:64-Erfolgs im Eurocup bei Arka Gdynia hadert ALBA Berlin ein wenig mit der Offensivleistung. "Wir haben einfach zu viele Bälle verworfen", klagte Trainer Aito Garcia Reneses. Nur wegen einer starken Defensive durften die Berliner am Ende jubeln. "Letztendlich hat die für uns die Punkte gemacht", erklärte Manager Marco Baldi.

Wie schon beim Sieg zuvor gegen Frankfurt fand ALBA im Angriff erneut keinen guten Wurfrhythmus. Nach der Länderspielpause ist "jeder Spieler im Moment auf einem anderen Stand. Und jeder hat in der Pause etwas anderes gemacht", meinte Baldi. Sorgen macht sich der Manager aber nicht. "Das Team ist intakt. Und obwohl der Rhythmus weg ist, haben wir einen Weg gefunden zu gewinnen", sagte Baldi.

Center Thiemann ist angeschlagen

Sorgen macht man sich bei ALBA aber um Johannes Thiemann. Der Center hatte im ersten Viertel in einem Duell unter dem Korb einen Arm seines Gegenspielers ins Gesicht bekommen. "Sein Auge war komplett zugeschwollen und er konnte nicht mehr sehen", berichtete Baldi. Ob der Nationalspieler vorerst ausfällt, ist noch offen. Er wird nach der Rückkehr in Berlin untersucht.

Mit dem Erfolg in Polen kämpft ALBA nun am kommenden Mittwoch gegen Kuban Kasnodar daheim um den Sieg in der Gruppe B. "Da werden wir nochmals alles in die Waagschale werfen. Auch wenn man das Spiel nicht zu hoch hängen sollte", sagte Baldi. Denn zuvor müssen die Berliner am Sonntag noch in der Basketball-Bundesliga bei Tabellenführer Bayern München antreten. Und für Baldi ist klar: "Stärkere Gegner gibt es eigentlich nicht."

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