Alba gegen Bamberg

Luke Sikma: "Das wird ein hartes Spiel"

Nach den Niederlagen in Vechta und am Mittwoch im Eurocup gegen Zagreb will Alba Berlin gegen Brose Bamberg zurück auf Kurs.

Foto: pa

Berlin. ALBA Berlin steht in der Basketball-Bundesliga im Duell der Bayern-Verfolger erneut vor einer schweren Aufgabe. Am Sonntag empfangen die Berliner in eigener Halle den ehemaligen Meister Brose Bamberg (15.00 Uhr). «Das wird ein hartes Spiel. Sie sind deutlich besser als letzte Saison, haben sehr talentierte Spieler und gute Schützen im Kader», warnte Flügelspieler Luke Sikma.

Nach den Pleiten in Vechta und am Mittwoch im Eurocup gegen Zagreb will ALBA gegen Bamberg zurück auf Kurs. «Wir müssen uns auf unser Spiel konzentrieren und nicht darüber nachdenken, ob wir gewinnen oder verlieren», meinte Trainer Aito Garcia Reneses. Den Schwung aus der zweiten Halbzeit gegen Zagreb möchten die Berliner mitnehmen. «Daran müssen wir anknüpfen und genauso aggressiv spielen - aber über vierzig Minuten», forderte Sikma.

Jungstar Mattisseck muss wieder aushelfen

Mit Peyton Siva, Martin Hermannsson und Joshiko Saibou fehlen weiterhin drei Leistungsträger. «Wichtig ist, nicht so viel darüber nachzudenken», meinte Jonas Mattisseck. Der 18-Jährige Berliner überzeugte zuletzt gegen Zagreb, war sogar bester Schütze seines Teams. «Er hat Qualität, kann treffen und mit Intensität spielen. Aber er kann noch nicht die Verantwortung tragen, die ein Siva hatte», bremste Aito etwas die Euphorie.

Gegen Bamberg wird Mattisseck aber erneut viel Spielzeit bekommen. «Darüber freue ich mich riesig, dass ich die Chance und das Vertrauen vom Coach bekomme», sagte der Youngster. Denn die Personaldecke der Berliner bleibt weiter dünn.

Ob Kenneth Ogbe, der am Freitag seinen 24. Geburtstag feierte, nach seiner am Mittwoch erlittenen Gehirnerschütterung wieder spielen kann, ist offen. Der Flügelspieler möchte unbedingt, war am Freitag auch schon wieder beim Training, doch Coach Aito bremst noch seinen Tatendrang.

Mehr über Alba Berlin lesen Sie hier.

© Berliner Morgenpost 2018 – Alle Rechte vorbehalten.