Basketball

Alba verlängert mit Siva und beendet Kaderplanung

Die Berliner Basketballer sind stolz, dass trotz verpasster Meisterschaft und verlorenem Pokalsieg Spieler bleiben.

Albas Peyton Siva (r.) hat mit den Berlinern noch viel vor.

Albas Peyton Siva (r.) hat mit den Berlinern noch viel vor.

Foto: Annegret Hilse / dpa

Berlin.  Es kann los gehen! Zumindest theoretisch, denn Albas Kaderplanung für die neue Saison ist abgeschlossen. Einen Tag, nachdem Center Dennis Clifford (26) für ein weiteres Jahr vom Berliner Basketballteam verpflichtet worden war, gab der Klub bekannt, dass auch Peyton Siva zurückkehrt und Albas Spiel in der kommenden Saison lenken wird.

„Ich freue mich sehr“, sagt der 27-Jährige, der seine dritte Spielzeit im Alba-Trikot bestreiten wird und der in der vergangenen Saison nicht nur in der Bundesliga mit 11,9 Punkten, 5,8 Assists und 2,2 Rebounds pro Partie zu den Leistungsträgern gehörte, sondern auch im EuroCup (11,3 Zähler, 6,3 Assists und 3,3 Rebounds). In Berlin habe er „die Möglichkeit, weiterhin von einem der besten Trainer zu lernen und gleichzeitig mit Teammates zu spielen, die mir sehr ans Herz gewachsen sind“. Die letzte Saison sei toll, aber auch irgendwie unvollendet gewesen, findet er, das habe bei ihm „das Gefühl hinterlassen, dass noch eine Rechnung offen ist“. Im Pokal- und auch Meisterschaftsfinale gestanden zu haben und dort jeweils am FC Bayern gescheitert zu sein, war ihm ganz offensichtlich nicht genug.

Sieben weitere Spieler bleiben in der Hauptstadt

Mit ihm, Clifford, Kapitän Niels Giffey, Stefan Peno, Joshiko Saibou, Tim Schneider und Luke Sikma konnten gleich sieben Spieler gehalten werden, die maßgeblich zum Erfolg in der vergangenen Saison beigetragen hatten. Was nicht selbstverständlich ist, wie Sportdirektor Himar Ojeda mit ein wenig Stolz sagt. Schließlich hatten aufgrund „der guten Leistungen viele Spieler Angebote von anderen Klubs erhalten“.

Akeem Vargas, Bogdan Radosavljevic, Marius Grigonis und Spencer Butterfield werden nicht mehr nach Berlin zurückkehren. Dafür habe man mit dem Litauer Rokas Griedaitis (25), dem Isländer Martin Hermannsson (23) und den beiden vielversprechenden deutschen Talenten Kenneth Ogbe (23) und Johannes Thiemann (24), „das Team gezielt verstärkt“, sagt Ojeda. Was es ab der zweiten Augustwoche zu beweisen gilt. Erst dann geht die Saisonvorbereitung wirklich los.

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