Basketball

Alba zieht Option und lässt Vargas gehen

Eine Klausel macht es möglich, dass Vargas trotz Zweijahresvertag die Berliner verlassen muss.

Vargas verlässt die Albatrosse. Er spielte seit 2013 für die Berliner

Vargas verlässt die Albatrosse. Er spielte seit 2013 für die Berliner

Foto: pa

Berlin. Die Frankfurter Skyliners haben Akeem Vargas vom deutschen Basketball-Vizemeister Alba Berlin verpflichtet. Der 28-jährige Shooting Guard ist der erste Neuzugang und erhält einen Zweijahresvertrag. Möglich war der Transfer, weil Alba eine Option wahrgenommen hat, aus dem noch laufenden Vertrag mit Vargas auszusteigen.

Der in den USA geborene Vargas gilt als bissiger Verteidiger, der sich in den Dienst der Mannschaft stellt. Für die deutsche Nationalmannschaft absolvierte er zwischen 2014 und 2017 43 Länderspiele. Mit dem Hauptstadtclub wurde er 2014 und 2016 deutscher Pokalpokalsieger.

"Akeem bringt sehr wichtige Bestandteile mit in unser Gesamtpuzzle. Er ist ein sehr guter Verteidiger und macht viele kleine Dinge, die nicht direkt in der Statistik auftauchen", sagte Trainer Gordon Herbert. "Außerdem ist er ein sehr guter Teamplayer. Man mag es nicht, gegen ihn zu spielen und man liebt es, mit ihm zu spielen."

Alba sucht Spieler mit anderen Charakteristiken

Alba-Sportdirektor Himar Ojeda: „Wir bedanken uns bei Akeem für seine guten Leistungen im Alba-Trikot und seine immer sehr professionelle Einstellung. Er hat hier eine tolle Entwicklung genommen und immer alles für sein Team gegeben. Zur kommenden Saison suchen wir auf seiner Position aber einen Spieler mit anderen Charakteristiken. Ich glaube daher, dass sein Wechsel für beiden Seiten der beste Weg ist. Wir wünschen Akeem nur das Beste und viel Erfolg für seine weitere Karriere.“

Vargas: „Alba ist die bisher längste und prägendste Station in meiner Karriere und wird immer einen großen Platz in meinem Herzen behalten. In den fünf Jahren in Berlin ist es viel besser für mich gelaufen, als ich es erträumt hatte. Ich habe Titel gewonnen, Euroleague gespielt und ein Studium am Alba Berlin College abgeschlossen. Rund um den Club und in der Stadt habe ich viele tolle Menschen kennengelernt, die ich sehr schätze. Ein großes Dankeschön geht auch an die Alba-Fans, die mich in jedem meiner 308 Spiele großartig unterstützt haben. Dies ist ein sehr emotionaler Abschied für mich.“